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Stöger muss Offensivpuzzle lösen

Wie viel Sturm verträgt der BVB beim FC Salzburg?

SALZBURG Der BVB benötigt in Salzburg mindestens zwei eigene Treffer. Dem Trainer bieten sich wieder mehr Möglichkeiten. Wie viel Sturm verträgt die Mannschaft?

Wie gut oder schlecht die Personalsituation bei Borussia Dortmund ist, das lässt sich auch immer an der Trainingsgruppe an den Tagen nach einem Pflichtspiel ganz gut ablesen. Am Montag nach dem 3:2 gegen Eintracht Frankfurt mischten Mario Götze, Michy Batshuayi und Innenverteidiger Sokratis bei der Einheit mit. Absolute Stammspieler normalerweise.

Deutlich mehr Alternativen

Vor allem in der Offensive hat Trainer Peter Stöger seit der Genesung von Maximilian Philipp und Jadon Sancho nun wieder mehr Alternativen. Für das Rückspiel beim FC Salzburg keine schlechte Ausgangslage - aber Stöger braucht ein glückliches Händchen bei der Auswahl seiner offensiven Kräfte. Die Gretchenfrage lautet: Wie viel Offensive braucht die Borussia angesichts der 1:2-Hypothek aus dem Hinspiel, wie viel verträgt sie aber auch, ohne an Stabilität einzubüßen?

BVB glaubt in Salzburg an seine Chance

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Götze kam am Sonntag überhaupt nicht zum Einsatz, Batshuayi empfiehl sich nach zuvor drei saft- und kraftlosen Auftritten durch einen überzeugenden 30-Minuten-Einsatz mit zwei Toren. Stöger wird wohl beide von Beginn an von der Leine lassen - denn Dortmund benötigt zum einen Präsenz im Zentrum durch einen Spieler mit Torinstinkt, zum anderen auch Handlungsschnelligkeit in Strafraumnähe - wie wertvoll da ein Götze sein kann, zeigte er durch die Vorbereitung des Last-Minute-Siegtreffers in der Runde zuvor beim 3:2 gegen Atalanta Bergamo.

Reus ist unersetzbar

Marco Reus hat im Hinspiel erstmals nach seiner Rückkehr aus der langen Verletzungspause durchgespielt und am Sonntag 87 weitere Minuten gegen Frankfurt draufgepackt. Er wäre eigentlich ein Kandidat für eine Pause, hat sich aber in seinen nun acht Pflichtspielen schon wieder unersetzbar gemacht.

Bliebe im normalen 4-2-3-1 eine freie Stelle für die offensive Reihe. Dort rangeln Andre Schürrle, Maximilian Philipp und Christian Pulisic um den Zuschlag. Schürrle ist seit Wochen formstabilster Offensivspieler neben Reus. Für Pulisic spricht seine Dribbelstärke, die im Hinspiel immerhin die Ergebniskorrektur vorbereitete. Denkbar ist zudem eine Variante mit Götze auf der Acht und vier Offensivspielern davor - das wäre sehr mutig von Stöger, der ja eigentlich ein sicherheitsdenkender Trainer ist.

Richtige Balance finden

Es geht um die richtige Balance, wie auch Gonzalo Castro betont. Castro darf sich gute Chancen ausrechnen, als laufstarker Akteur das defensive Mittelfeld gegen die Salzburger abzusichern. "Wir müssen sehr gut aufpassen", meinte der Ex-Leverkusener am Mittwoch. "Sie kontern herausragend gut, haben auch im Hinspiel aus dem Nichts zwei Tore gemacht."

Abschlusstraining des BVB vor dem Spiel beim FC Salzburg

Bilder des BVB-Trainings in Salzburg.
Bilder des BVB-Trainings in Salzburg.
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Bilder des BVB-Trainings in Salzburg.
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Der Schlüssel, das war der einhellige Tenor vor der fünften internationalen Dienstreise dieser Saison, ist ein frühes Tor des BVB. "Dann wird es unruhig im Stadion, dann wissen auch sie, dass wir nur noch ein weiteres Tor brauchen."

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