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"Wir werden das Maximum herausholen"

Sahin im Interview

DORTMUND Borussia Dortmunds Dauerrenner haben auf ihrem Weg ins internationale Geschäft am Samstag beim 0:1 in Mainz einen empfindlichen Rückschlag erlitten. Mit Nuri Sahin (21), einem Spieler, der beispielhaft für den BVB-Aufschwung in dieser Saison steht, lassen wir die Partie Revue passieren.

von Von Sascha Fligge

, 12.04.2010
"Wir werden das Maximum herausholen"

Nuri Sahin will mit dem BVB in der kommenden Saison international spielen.

Ich habe meine eigene Meinung, und die lautet: Wir hatten in Mainz trotz eines Übergewichts in punkto Ballbesitz viel zu wenig Abschlüsse. Unser Linksverteidiger Marcel Schmelzer hat sich ja einen Wolf geflankt, aber wir waren nicht bereit oder in der Lage, seine Vorarbeit in zwingende Aktionen umzusetzen.

Das ist es ja. Wir haben gerade während der zweiten Hälfte die Ruhe verloren, die uns normalerweise in schwierigen Situationen auszeichnet. Wer hektisch wird, glaubt in der Regel, schon der erste Ball müsse in die Nähe des Strafraums fliegen – deshalb die langen Bälle. Wir wollten auf Teufel komm‘ raus dieses Tor.

Klar ist das bitter. Aber ich schaue eher nach unten als nach oben. Und da ist es jetzt wieder deutlich enger geworden im Kampf um die Qualifikation für die Euro League. Bremen lauert nur einen Punkt hinter uns.

Nein. Alle Daten und unsere Körper zeigen: Wir sind zu 100 Prozent fit!

Ich denke so nicht, ich sehe das Positive. So einen Gegner wie uns in den ersten 30 Minuten hat Bremen in dieser Saison doch noch nicht bekommen. Und gegen Leverkusen haben wir nach der Pause überragend gespielt. Es war kein Glück, dass wir gewonnen haben.

Unser Tank ist so voll wie er nur sein kann. Wir werden das Maximum aus der Spielzeit herausholen!