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Wunschkandidat ist ein Schweizer

MARBELLA Borussia Dortmund auf den Spuren von Bayern München. Nein, nicht in der Tabelle. Auch nicht beim Blick aufs Festgeldkonto. Aber in einem Punkt versuchen es die Schwarzgelben aktuell dem Rekordmeister gleichzutun.

von Von Thomas Rellmann

, 10.01.2008

Das befürchtet man zumindest in Karlsruhe. Wo Uli Hoeneß in den 90er Jahren Oliver Kahn, Mehmet Scholl oder Michael Sternkopf vom KSC an die Säbener Straße lotste, „baggert“ nun der BVB. Im Sommer kam Zweitliga-Topscorer Giovanni Federico nach Dortmund. Ein Jahr später könnte er dort seinen Nachfolger wieder treffen. Und einen Ex-Mitspieler.

Zähe Verhandlungen

Neben dem Werben um Spielmacher Tamas Hajnal ist auch Borussias Interesse an Kapitän Mario Eggimann verbürgt (Ruhr Nachrichten schrieben im November exklusiv). Der 26-Jährige soll, geht es nach Sportdirektor Michael Zorc, der in dieser Saison so sehnlich vermisste Stabilisator der Innenverteidigung sein. Sein Zeugnis im ersten halben Bundesliga-Jahr liest sich vorzüglich. Mit dem Neuling belegt der Schweizer (Vertrag bis 2010) Rang sechs, er hat alle Partien von der ersten bis zur letzten Minute absolviert und schon drei Treffer auf dem Konto – mehr hat kein Abwehrmann im Oberhaus! Hinzu kommt der starke Notenschnitt (3,12) im kicker.

Dem Fachmagazin sagte Eggimann, der auf einen Platz im EM-Kader der Eidgenossen hoffen kann, jedoch ebenso: „Auch ich muss mir Gedanken machen, was ich im Sommer mache. Klar ist: Der KSC hat Vorrang.“ Und: „Wir haben Potenzial, da fällt es nicht leicht, wegzugehen.“ Klingt nach zähen Verhandlungen für Zorc.

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