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Zidan-Schock: Sechs Monate Pause

Kreuzbandriss

DORTMUND Am Tag nach dem Doppel-Personalschock bestätigten sich bei Borussia Dortmunds Offensivspieler Mohamed Zidan (28) die schlimmen Befürchtungen.

von Von Dirk Krampe

, 19.04.2010
Zidan-Schock: Sechs Monate Pause

Mohamed Zidan (l.) zog sich in dieser Szene einen Kreuzbandriss im rechten Knie zu.

Zidan erlitt im Spiel gegen die TSG Hoffenheim einen Riss des vorderen Kreuzbandes im rechten Knie. Das ergab die Kernspin-Untersuchung von Teamarzt Dr. Markus Braun in der BG Unfallklinik Duisburg.   Voraussichtliche Pause für den Ägypter: sechs Monate. Mittelfeldspieler Nuri Sahin hingegen will trotz gebrochener Nase mit einer Spezialmaske beim Auswärtsspiel in Nürnberg spielen.

Nach der Untersuchung  bekam Zidan eine Schiene angepasst. Beim Straubinger Kniespezialisten Dr. Jürgen Eichhorn soll eventuell noch in dieser Woche die notwendige Operation stattfinden. Trainer Jürgen Klopp reagierte gefasst auf die Schock-Nachricht: „Wir waren ja im Prinzip vorbereitet. Es ist vor allem bitter für Mo, er war in einer glänzenden Verfassung.“  Für den BVB ist es der x-te längerfristige Ausfall eines Kaderspielers (u.a. Kehl, Dede, Hummels, Hajnal). „Scheinbar“, so Klopp, „gehören diese Rückschläge in dieser Saison dazu. Wir haben uns daran gewöhnt.“ Vor Oktober kann der BVB wohl nicht wieder mit Zidan rechnen, erst in den nächsten Wochen wird sich die Sportliche Leitung aber darüber Gedanken machen, wie sein Ausfall langfristig kompensiert werden kann. „Jetzt“, meinte Klopp, „ist nicht der richtige Zeitpunkt. Aber dass wir in der Offensive aktiv werden wollen, ist  ja nicht neu.“

Dass Nuri Sahin trotz seines Nasenbeinbruchs auf die Zähne beißt, war gestern immerhin ein kleiner Lichtblick. „Ich will dem Team helfen“, meinte Sahin. Die notwendige OP beim 21-Jährigen wird auf die Sommerpause verschoben.