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Zorc: Lieber gegen den Meister kicken als ins Kino gehen

DORTMUND Es ist verdächtig ruhig dieser Tage. Das war auch mal anders, wenn sich ein Besuch des FC Bayern ankündigte. „Das kommt noch“, ist sich Michael Zorc sicher.

von Von Thomas Rellmann

, 23.10.2007
Zorc: Lieber gegen den Meister kicken als ins Kino gehen

Philipp Degen hat wieder Adduktorenprobleme.

Ist ja auch noch ein bisschen hin, bis die Münchener am Sonntag (17 Uhr) im Signal Iduna Park aufkreuzen. Und dann schickt Borussias Sportdirektor doch schon mal eine erste, betont freundliche, Grußkarte gen Süden.

„Zwei Dinge stehen doch fest: Die Bayern werden Meister. Und die Bayern werden bestimmt nicht ungeschlagen Meister.“ Ja, sollte denn wirklich der BVB, dieses bislang so konstant unkonstante Team, das erste sein, dass dem Rekordmeister eine Niederlage zufügt? „Wenn wir nicht daran glauben würden, gewinnen zu können, könnten wir auch ins Kino gehen“, sagt Zorc.

Im CineStar wird man die BVB-Profis, die dem Vernehmen nach eine Verlängerung des kindischen Medienboykotts über das Bayern-Spiel hinaus ins Auge gefasst haben, am Sonntag Abend gewiss nicht antreffen. Auch nicht Alexander Frei oder Sebastian Kehl. Die beiden großen Sorgenkinder, deren Rückkehr alle im schwarzgelben Lager entgegen fiebern, sind allerdings auch für die 90 Minuten auf dem grünen Rund noch kein Thema. Laut Trainer Thomas Doll ist ein Comeback noch nicht absehbar.

Philipp Degen setzte am Dienstag zudem mit dem Training aus, weil er sich an den lädierten Adduktoren untersuchen ließ. Eine Nachwehe aus dem Leverkusen-Spiel.

Eine Menge Glück

Das betrachtet Doll übrigens mit etwas Abstand deutlich kritischer als noch am Samstag: „Wir haben schon eine Menge Glück gehabt“, sagt er. „Da ist bestimmt noch viel Luft nach oben. Wir sind teilweise sehr fahrlässig gewesen, hatten viele leichte Ballverluste.“ Sowas könne man sich gegen die Bayern nicht erlauben. Doch auch der Coach gibt sich zuversichtlich: „Man kann sie schlagen, keine Mannschaft ist unverwundbar.“ Und dann bemüht er noch diesen Vergleich: „In Spanien hat Real Madrid am Wochenende doch auch gegen Espanyol verloren.“ Ein guter Orientierungspunkt.

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