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Die nächsten vier Schalker Gegner im Überblick

Königsblaue Stolpersteine

GELSENKIRCHEN Vier Spiele sind es für Schalke noch bis zum Ende der Saison: Mönchengladbach, Berlin, Bremen und Mainz heißen die Gegner. Was mit Ausnahme von Bremen auf dem Papier leicht aussieht, kann sich als Ansammlung von Stolpersteinen herausstellen.

16.04.2010
Die nächsten vier Schalker Gegner im Überblick

Anpfiff: Felix Magath rüttelt seine Schalker auf.

Wenn jede dieser Mannschaften hat eine ganze Reihe von mehr oder weniger guten Gründen, gegen Schalke gewinnen zu wollen.

  • Mönchengladbach (Samstag, 15.30 Uhr, Veltins-Arena): Die Borussia ist eine der wenigen Mannschaften, die weiß, wie man gegen Schalke gewinnt. 1:0 hieß es nach dem Hinspiel im Borussia-Park – Marco Reus hatte schon in der fünften Minute für den Endstand gesorgt. Und eben jener Marco Reus ist auch vor dem Rückspiel besonders motiviert – kein Wunder, schließlich spielte der gebürtige Dortmunder bis 2006 beim BVB und hat die Schalke-Antipathie mit der Muttermilch aufgesogen. „Meister? Bloß nicht Schalke“ zitiert ihn eine Zeitung. Auf Gladbachs Nummer elf sollten Bordon und Co. heute also ein besonderes Auge werfen.
  • Hertha BSC (Samstag, 24. April, Olympiastadion): Es ist die nackte Überlebensangst, die die Berliner motivieren wird. Wenn die Hertha noch die Klasse halten will, zählen nur Siege – und jede Menge Kampf. Das Hinspiel hatte Schalke mit 2:0 gewonnen – im Spiel hatten sich die Königsblauen aber lange schwer getan gegen eine kompakt stehende Hertha.
  • Werder Bremen (Samstag, 1. Mai, Veltins-Arena): Nominell der dickste Brocken aus den letzten vier Spielen – und ziemlich unberechenbar. Mal boten die Bremer in dieser Saison Angriffsfußball vom Feinsten, mal präsentierte sich vor allem die Defensive wie ein aufgeschreckter Hühnerhaufen. Apropos Hühnchen: Ein solches hat Werder noch mit Schalke zu rupfen: Schließlich beendeten Kuranyi und Moravek im Dezember Bremens eindrucksvolle Serie von 23 Spielen ohne Niederlage.
  • Mainz 05 (Samstag, 8, Mai, Stadion am Bruchweg): Allein schon die alte Freundschaft zu BVB-Trainer Jürgen Klopp liefert den Mainzern Motivation – außerdem zerrannen hier 2005 schon einmal blau-weiße Meisterträume, als man eine Woche nach einem Heimsieg gegen die Bayern kläglich mit 0:1 verlor.