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Embolo träumt von der Champions League mit Königsblau

Schalke will Siegesserie ausbauen

Breel Embolo musste lange Zeit pausieren. Jetzt ist der 21-Jährige zurück bei Fußball-Bundesligist Schalke 04. Mit den Königsblauen hat der schweizer Nationalspieler ein klar definiertes Ziel.

Gelsenkirchen

, 03.04.2018
Embolo träumt von der Champions League mit Königsblau

Breel Embolo will sich mit dem FC Schalke 04 für die Champions League qualifizieren. © dpa

Gegen den SC Freiburg war er einer der spielentscheidenden Männer auf dem Platz, auch, wenn ihm selbst kein Tor gelang: Das Foul an ihm führte zum Strafstoß, der Schalke am Samstag auf die Siegerstraße brachte. Dementsprechend gut gelaunt zeigte sich Breel Embolo am Dienstag nach dem Vormittagstraining.

Konzentration auf den nächsten Gegner

Nach sechs gewonnenen Spielen in Serie ist das Selbstvertrauen auf Schalker Seiten groß, das ist deutlich zu spüren. Allerdings spielte das Freiburg-Spiel keine große Rolle mehr - getreu der Devise des Trainers, nach der das jeweils nächste Spiel immer das wichtigste ist. „Am Tag nach dem Spiel nehmen wir noch einmal eine gründliche Analyse vor“, erzählt Embolo, „dann ist die Partie aber abgehakt.“ Was nicht gut war, werde vom Trainerteam schonungslos offengelegt - und daran werde dann in der folgenden Woche gearbeitet. Ansonsten gelte die volle Konzentration dem nächsten Gegner - und der heißt bekanntlich Hamburger SV.

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Am Samstag (18.30 Uhr/Sky) tritt Schalke beim Krisenverein der vergangenen Monate an. Geht es nach Breel Embolo, darf die Krise beim HSV gerne auch noch über das kommende Wochenende hinaus anhalten: „Unser Ziel ist es, in Hamburg zu gewinnen“, sagt der Schweizer Nationalspieler selbstbewusst.

Nicht attraktiv, aber erfolgreich

Nach dem Grund für den Schalker Höhenflug befragt, zuckt Embolo mit den Achseln. „Vielleicht liegt es eben daran, dass wir nur von Spiel zu Spiel denken“, sagt er. Schalke spiele zwar derzeit nicht den attraktivsten Fußball, sei damit aber dennoch sehr erfolgreich. „Attraktiv oder nicht: Wir sind froh, dass wir gewinnen. Aber es gibt noch Potenzial nach oben“, gibt Embolo zu.

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Das gelte sowohl für die Mannschaft als auch für ihn persönlich, sagt er. Auch im Spiel gegen Freiburg zeigte Embolo zum Teil sehr gute Ansätze, der letzte Pass beziehungsweise der letzte Abschluss missglückte ihm aber oft. „Ich bin vielleicht zu voreilig“, sagt er selbstkritisch. „Ich bin manchmal schon auf die nächste Idee aus, obwohl die aktuelle noch gar nicht abgeschlossen ist.“ Aber daran arbeite er, versichert er. „Ich bin ja erst 21 - ich kann mich noch überall verbessern.“

Rückkehr ein großer Fortschritt

Dass er überhaupt wieder auf dem Platz steht und spielt, ist nach seiner langen Verletzungspause ein großer Fortschritt für ihn. Nach der schweren Knöchelverletzung, die er sich im Spiel gegen Augsburg im Oktober 2016 zugezogen hatte, musste er fast ein Jahr aussetzen, erst im September 2017 reichte es wieder für einen Kurzeinsatz.

Nach einigen kleineren Rückschlägen ist er mittlerweile wieder ein Kandidat für die Startelf - auch, wenn der Stürmer bislang lediglich zwei Tore erzielen konnte. Manager Christian Heidel warnte allerdings zuletzt noch davor, den Spieler, für den Schalke immerhin 22,5 Millionen Euro Ablöse an den FC Basel gezahlt hatte, mit Erwartungen zu überfrachten - auch mit Blick auf sein Alter.

Ziel bleibt Champions League

Breel Embolo richtet seinen Blick jetzt aber nach vorn – und auch schon einmal auf die Tabelle. „Klar schauen wir ab und an darauf“, gibt er zu. „Wir sind Zweiter, es läuft gut. Aber es sind noch sechs Spiele zu spielen, und da kann noch viel passieren.“ Das Ziel bleibe die Qualifikation für die Champions League. „Davon träumen alle hier“, sagt er. „Mit Basel durfte ich schon einmal Champions League spielen - das mit Schalke zu erleben, wäre natürlich das Größte.“