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Schalke kooperiert mit chinesischem Klub

Knappenschmiede expandiert ins Reich der Mitte

Gelsenkirchen Alexander Jobst spricht von einem „Meilenstein“ für die Entwicklung des FC Schalke 04. Damit meint der Marketing-Chef eine Kooperation mit einem chinesischen Partner, die es in dieser Form in der Bundesliga noch nicht gegeben hat.

Knappenschmiede expandiert ins Reich der Mitte

Alexander Jobst exportiert Schalkes Knappenschmiede nach China. Foto: imago

Schalke hat mit dem noch jungen chinesischen Klub Hei China Fortune FC (CFFC) eine fünfjährige Partnerschaft beschlossen, dessen Herzstück die Nachwuchsförderung ist. Die Königsblauen exportieren sozusagen ihre in den vergangenen Jahrzehnten höchst erfolgreiche Knappenschmiede nach China.

26 Trainer von U9 bis U19

Denn der neue Partner verfügt noch nicht über eine wettbewerbsfähige Jugendabteilung, dafür liefert Schalke sein gesamtes Know-how inklusive 24 bis 26 Trainer, einen Head-Coach und zwei Chefscouts für die Hebei-Mannschaften von der U9 bis zur U19.

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Rund die Hälfte des Personals, das nach China gehen wird, hat eine Knappenschmiede-Vergangenheit. Von den aktuellen Nachwuchsteams der Schalker werden jedoch keine Trainer abgezogen. „Unser Tagesgeschäft im Nachwuchsbereich wird nicht beeinträchtigt“, bekräftigte Jobst.

Zweistelliger Millionenbetrag

Dafür kassiert der Bundesligist einen zweistelligen Millionenbetrag. Sportlich und strategisch wird sich der neue Technische Direktor Entwicklung auf Schalke, Peter Knäbel, federführend um dieses Projekt kümmern. Er wird in Kürze ins Reich der Mitte reisen.

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„China investiert erheblich in die Entwicklung seines Fußballs. Wir freuen uns, dass unsere Nachwuchsförderung in China so viel Wertschätzung erfährt und wollen dabei mithelfen, chinesische Talente nach dem Vorbild der Bundesliga-Leistungszentren zu entwickeln,“ erläuterte Jobst.

Zehn Monate Verhandlungsarbeit

Damit setzt Schalke, was seine Internationalisierungsstrategie betrifft, ein Zeichen. Die Kooperation soll langfristig noch weitere Geschäftsbereiche zwischen beiden Vereinen beinhalten. CFFC, erst 2010 gegründet, hat große Ziele. „Sie wollen zum erfolgreichsten Verein Asiens werden,“ weiß Jobst, der rund zehn Monate harte Verhandlungsarbeit hinter sich hat.

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Die Schalker Präsenz in Asien wird zusätzlich durch ein Büro in Shanghai dokumentiert, dass noch in diesem Jahr eröffnet werden soll. Außerdem wird die Profi-Mannschaft der Blau-Weißen im Sommer zum dritten Mal in Folge nach China reisen. Zwischen dem 2. und 12. Juli werden im Rahmen dieser PR-Tour in Kunshan und in der Nähe von Peking auch zwei Freundschaftsspiele ausgetragen.

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