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Nummer neun sitzt - Kein Fehlschuss vom Elfmeterpunkt

Schalke besiegt Freiburg

Gegen den SC Freiburg saß Max Meyer erneut 90 Minuten auf der Bank. Mit dem am Saisonende auslaufenden Vertrag des Mittelfeldspielers habe das nichts zu tun, betonte Manager Christian Heidel. Unterdessen wird die Liste der Interessenten immer länger.

Gelsenkirchen

, 02.04.2018
Nummer neun sitzt - Kein Fehlschuss vom Elfmeterpunkt

Schalke jubelt weiter: Gegen SC Freiburg setzten sich die Königsblauen mit 2:0 durch. © dpa

Er habe nicht gespielt, also wolle er auch nichts sagen. Max Meyer verschwand ohne weiteren Kommentar aus der Veltins-Arena nach dem Schalker Sieg gegen den SC Freiburg. Wie schon in Mainz blieb der Nationalspieler 90 Minuten auf der Ersatzbank.

Taktische Gründe

Aus taktischen Gründen, wie Trainer Domenico Tedesco erklärte, und weil „Nabil Bentaleb gegenüber Max mit Frische und Schnelligkeit die Nase etwas vorne hatte“, so der Schalker Coach nach seinen letzten Trainingseindrücken.

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Dass die Nichtberücksichtigung von Meyer etwas mit den abgebrochenen Vertragsgesprächen zu tun habe, verneinte Christian Heidel vehement. „Ob Max Meyer spielt oder nicht, hat überhaupt nichts mit seiner Vertragssituation zu tun. Wir sind ja nicht doof und schwächen uns selbst“, sagte der Schalker Sportvorstand.

Interesse aus Italien?

Die Zahl der Vereine, die den ablösefreien Meyer angeblich verpflichten wollen, steigt beinahe wöchentlich. Nach dem FC Arsenal und dem FC Liverpool bringen italienische Medien nun auch Juventus Turin und AS Rom in Verbindung mit dem 22-Jährigen.

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Auch Thilo Kehrer musste gegen den SC Freiburg draußen bleiben, weil er seine Augenverletzung noch nicht gänzlich überwunden hat. Tedesco vertraute Benjamin Stambouli, der in der Dreierkette mit Naldo und Matija Nastasic eine ordentliche Leistung ablieferte.

Effiziente Schalker

Verlass war auch wieder auf Daniel Caligiuri, der beim Elfmeter nicht wie in Leverkusen Nabil Bentaleb den Vortritt ließ. „Gegen Freiburg war ich dran. Aber am Ende ist einfach nur wichtig, dass der Ball drin war“, betonte der 30-Jährige. Auch bei der Elfmeterverwertung ist Schalke enorm effizient. Alle neun Strafstöße in dieser Saison wurden verwandelt.

Caligiuri gibt sich vor dem Saisonendspurt zuversichtlich. „Wir stehen auf einem Champions-League-Platz und wollen so viele Punkte wie möglich holen, um oben zu bleiben. Jedes Spiel ist ein Endspiel“, betonte der frühere Freiburger Kicker, der wie schon im Hinspiel erneut gegen seinen Ex-Klub traf.

Streich „ein toller und ehrlicher Mensch“

Keinen Erfolg hatte Caligiuri jedoch bei seinem Versuch, Freiburgs Trainer Christian Streich vor dem Verweis auf die Tribüne zu bewahren. „Christian Streich ist ein toller und ehrlicher Mensch, der sich eben aufregt, wenn er sich ungerecht behandelt fühlt. Aber er wird sich auch wieder beruhigen“, sagte der Schalker Spieler.