Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung

Schalke-Coach Tedesco: „Frankfurt ist ein dickes Brett für mein Team“

Schalke 04

Kann der FC Schalke 04 sich aus den unteren Tabellenregionen so langsam entfernen? In Frankfurt wartet auf die Mannschaft von Trainer Domenico Tedesco eine schwere Aufgabe.

Gelsenkirchen

, 09.11.2018
Schalke-Coach Tedesco: „Frankfurt ist ein dickes Brett für mein Team“

Kehrt am Sonntag in Frankfurt ins Schalker Tor zurück: Ralf Fährmann. © dpa

Wenn der FC Schalke 04 am Sonntag (18 Uhr/Sky) bei Eintracht Frankfurt antritt, treffen zwei der erfolgreichsten Mannschaften der vergangenen Wochen aufeinander. Dennoch trennen beide Vereine aktuell in der Bundesliga-Tabelle neun Plätze.

Während die Gastgeber als Tabellenfünfter enorm stark gestartet sind, leidet Schalker als Vierzehnter immer noch unter dem Fehlstart von fünf Niederlage zum Saisonstart. Doch mittlerweile befinden sich die Königsblauen längst im Aufholmodus. Nur eine Niederlage aus den letzten neun Pflichtspielen haben die Schalker in der Bundesliga zwar tabellarisch noch nicht weit gebracht, aber das Selbstvertrauen ist größer geworden.

„Magisches Dreieck“ der Hessen bereitet Kopfzerbrechen

„Die Stimmung in der Kabine ist gelöster“, bestätigt Trainer Domenico Tedesco. Aber der 33-Jährige weiß auch um die Schwere der nächsten Aufgabe. „Frankfurt ist ein dickes Brett für mein Team, das wir durchbohren wollen. Wenn die Eintracht so konstant weiter spielt, dann hat sie das Potenzial, bis zum Saisonende um die Champions-League-Plätze mitzuspielen“, glaubt der Schalker Coach.

Einen großen Teil der Vorbereitung auf diese Partie dürfte Tedesco der Frage widmen, wie das „magische Dreieck“ der Frankfurter Sébastien Haller, Ante Rebic und Luka Jovic in seiner Wirkung eingeschränkt werden kann. Dieses Trio hat im bisherigen Bundesliga-Saisonverlauf nicht weniger als 18 Treffer erzielt. Gut möglich also, dass auf Schalke ein ähnliches Spiel wartet, wie in Leipzig. „Das könnte sein“, räumte Tedesco ein, aber er sieht in der Spielweise der Hessen noch mehr Wucht aufgrund der körperlichen Voraussetzungen.

Torhüter-Hierarchie wird nicht angetastet

Personell hat sich bei den Königsblauen nichts verändert. Bis auf eine Ausnahme: Ralf Fährmann wird wie verabredet ins Tor der Blau-Weißen zurückkehren. „Die letzten Tage haben Ralle noch einmal gut getan. Er ist jetzt vollkommen beschwerdefrei, so dass sein Einsatz kein Risiko ist“, sagte Tedesco.

Fährmanns Stellvertreter Alexander Nübel rückt also wieder ins zweite Glied. Er hat allerdings bewiesen, dass auf ihn Verlass ist. An der Torhüter-Hierarchie auf Schalke wird aber noch nicht gerüttelt. Ob und wann es soweit sein wird, werden die nächsten Monate zeigen.