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Dreikampf um die Nummer 1

BOCHUM Auch am Montag blieb es übersichtlich auf dem Trainingsplatz des VfL Bochum.

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Neben Joel Epalle, der sich mit der Nationalmannschaft Kameruns auf den Afrika-Cup vorbereitet, musste Trainer Marcel Koller auf fünf weitere Akteure verzichten.

Christoph Dabrowski und Daniel Imhof sind weiterhin aufgrund eines Infektes außer Gefecht. Oliver Schröder plagt sich mit Knieproblemen und Dennis Grote zwicken schon seit einiger Zeit die Adduktoren. Wenigstens Matias Concha war wieder auf dem Trainingsplatz zu sehen, allerdings absolvierte der schwedische Nationalspieler mit Co-Trainer Nico Michaty lediglich einige leichte Übungen mit dem Ball.

Eigenverantwortung

Sorgen bereitet Marcel Koller vor allem der Zustand Dennis Grotes. Schon seit Ende des letzten Jahres steht der Mittelfeldspieler nicht zur Verfügung, die Möglichkeit einer Operation wurde jedoch von der medizinischen Abteilung des VfL verworfen. "Grote ist jetzt selbst gefordert, so schnell wie möglich wieder fit zu werden", appelliert Koller an die Eigenverantwortung des Mittelfeldspielers, der wohl auch nicht mit in das Trainigslager nach Spanien (11. bis 19. Januar) reisen wird. "Wir nehmen keinen Spieler nur zur Pflege mit", stellt Koller klar, "dies ist hier in Bochum besser möglich."

Die Vorbereitung sieht er durch die vielen Ausfälle allerdings nicht gestört. "Doch für die betroffenen Spieler ist diese Tatsache natürlich bitter, denn in den nächsten Wochen werden die Stammplätze vergeben."

Drei Kandidaten

Die Qual der Wahl hat der Schweizer dagegen auf der Torhüterposition. René Renno, Jan Lastuvka und Philipp Heerwagen streiten sich dabei um die Nummer 1 zwischen den Pfosten. "Die Vergangenheit interessiert mich dabei überhaupt nicht", räumt Koller allen drei Torhütern die gleichen Chancen ein. Deshalb werden in den ersten drei Testspielen auch alle Kandidaten einen Einsatz über volle 90 Minuten bekommen, wer den Auftakt gegen RW Essen (Mittwoch, 9. Januar, Anstoß 15 Uhr, rewirpowerSTADION) macht, ließ Koller allerdings noch offen.

Durch diese Maßnahme will der Bochumer Fußball-Lehrer den Konkurrenzkampf anheizen. "Dieser totale Konkurrenzkampf hat in der Hinrunde doch gefehlt", bemerkte Marcel Koller vor allem mit einem Seitenblick auf Philipp Heerwagen, bei dem er bisher vermisst hat, "sich im Training richtig reinzuhängen und aufzudrängen."

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