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Aufschwung beim VfL Bochum

Dutts Maßnahmen greifen im Abstiegskampf

Bochum Nach vier Niederlagen in Serie taumelte Fußball-Zweitligist VfL Bochum Anfang Februar der 3. Liga entgegen. Dann übernahm Robin Dutt das Traineramt von Jens Rasiejewski. In vier Punkten hat sich der VfL unter seinem neunen Coach verbessert.

Dutts Maßnahmen greifen im Abstiegskampf

Unter Robin Dutt hat sich Bochum stabilisiert. Foto: dpa

1.) Der VfL ist wettbewerbsfähig: Während die Mannschaft unter Rasiejewski wie gelähmt wirkte, hat sie unter Dutt ein anderes Gesicht. Schon beim 2:1-Erfolg gegen Darmstadt, als Co-Trainer Heiko Butscher das Team betreute, präsentierten sich die Spieler engagierter und zeigten Biss. Die Leistungen haben sich stabilisiert, der VfL ist seit vier Spielen ungeschlagen, holte in sechs Partien seit den Entlassungen elf Punkte.

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2.) Robin Dutt erreicht die Spieler: Der neue Trainer hat den Akteuren vermittelt, dass sie nicht nur schön spielen, sondern auch fighten müssen. Egoismen hinten anzustellen und sich stattdessen für die Mitspieler zu zerreißen, ist die Basis, um im Abstiegskampf zu bestehen. Das hat auch den Teamgeist gestärkt.

3.) Konkrete Maßnahmen: Robin Dutt hat die seit Jahren größte Baustelle im Spiel des VfL sofort erkannt – und abgestellt: Er hat die Abstände zwischen den Mannschaftsteilen verringert. Da die Spieler nun die laufintensiven, aber entscheidenden Wege in die Räume machen, stimmt die Kompaktheit.

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Während Rasiejewski erfolglos mit ständigen Personalwechseln und Jungspunden experimentierte, setzt Dutt auf Routine und einen festen Stamm. Akteure wie Robert Tesche und Sidney Sam, die auf dem Abstellgleis standen, blühen auf. Die Formation hat sich eingespielt, die Abläufe stimmen.

4.) Ruhe und Selbstverständnis: Mit seiner ruhigen Ausstrahlung hat der 53-Jährige dem Kader neue Sicherheit und den Glauben an sich selbst zurückgegeben. Noch vor Wochen wäre es nur schwer vorstellbar gewesen, dass die Blauweißen aus einem frühen 0:2-Rückstand - wie zuletzt beim 3:2-Erfolg in Sandhausen – einen Sieg machen. Bochum ist noch lange nicht am Ziel, hat aber die Kurve gekriegt und glaubt wieder an den Klassenerhalt. Das ist Dutts größter Verdienst.

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