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Lastuvka bleibt im Tor

BOCHUM "Wir werden hier keine zusätzliche Baustelle aufmachen. Jan Lastuvka wird am Samstag in Berlin im VfL-Tor stehen."

Lastuvka bleibt im Tor

Bochums Torhüter Jan Lastuvka wird auch in Berlin zur Start-Elf gehören.

Mit dieser Aussage beendete Marcel Koller am Dienstag die vor allen Dingen von den Boulevard-Medien angeschobene Diskussion um die Torhüter-Position beim VfL Bochum. "Sicher hätte Jan den zweiten Treffer gegen die Bayern verhindern müssen", erklärte auch Bochums Trainer, "aber keine Gegentore zu kassieren, ist auch eine Aufgabe, an der sich alle Feldspieler beteiligen müssen. Ich habe mit Jan über diese Szene gesprochen. Er selbst hat unmittelbar nach dem Spiel erklärt, dass er den Ball hätte haben müssen."

Mit Ausnahme dieser Szene attestierte Marcel Koller seinem Torwart eine ordentliche Leistung: "Er hat Präsenz im Strafraum gezeigt, viele Flanken abgefangen und überhaupt keinen unsicheren Eindruck gemacht." Weshalb der VfL-Trainer auch davon überzeugt ist, dass sich Lastuvka von der Diskussion nicht aus der Ruhe bringen lassen wird. "Ich habe nicht den Eindruck, dass er jetzt supernervös wird und ganz schnell wieder nach Hause fahren will", so Koller.

Dennoch gilt auch für Jan Lastuvka, was der Schweizer von seinen übrigen Kickern verlangt: "Wir müssen noch viel konzentrierter auftreten, verstärkt attackieren und unsere Fehlerzahl deutlich minimieren. Schließlich heißt es Abstiegskampf und nicht Abstiegsspiel. Da können alle noch mindestens 20 Prozent zulegen."

Unterdessen steig Mittelfeldspieler Christoph Dabrowski nach seinem Rippenanbruch am Dienstag wieder ins Mannschaftstraining ein. Dabrowski ist damit wieder eine Option für das Auswärtsspiel bei Hertha BSC Berlin, zumal mit Kapitän Thomas Zdebel ein Routinier im defensiven Mittelfeld des VfL definitiv ausfallen wird.

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