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Kruse lässt Bochum jubeln

Nach 2:1 gegen Aue träumt der VfL wieder von Rang drei

BOCHUM Fußball-Zweiligist VfL Bochum darf wieder vom Aufstieg träumen. Durch einen hart erkämpften 2:1 (1:1)-Heimsieg über Erzgebirge Aue verkürzen die Blauweißen den Rücktand auf Relegationsrang drei auf vorerst zwei Punkte.

Nach 2:1 gegen Aue träumt der VfL wieder von Rang drei

VfL-Matchwinner gegen Aue: Robbie Kruse (l.). Foto: dpa

„Jetzt üben wir Druck auf Kiel aus und warten ab, was das Wochenende noch bringt“, sagte Bochums Matchwinner Robbie Kruse mit Blick auf das anstehende Spiel des Tabellendritten am Sonntag in Ingolstadt.

Taktisch geprägte Partie

Die weitgehend taktisch geprägte Partie begann vor 20.121 Zuschauern mit zwei Aufregern. In der dritten Minute schickte Lukas Hinterseer den startenden Robbie Kruse, der zum 1:0 einlochte. Allerdings hatte Kruse beim Zuspiel knapp im Abseits gestanden. Aus Wut warf Aue-Coach Hannes Drews eine Wasserflasche und bekam die Quittung durch Schiedsrichter Daniel Schlager, der den Trainer auf die Tribüne verbannte.

2. Bundesliga, 32. Spieltag: VfL Bochum - Erzgebirge Aue 2:1 (1:1)

Bilder der Zweitliga-Partie zwischen dem VfL Bochum und Erzgebirge Aue.
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Bilder der Zweitliga-Partie zwischen dem VfL Bochum und Erzgebirge Aue.

Obwohl nun Co-Trainer Robin Lenk das Coaching übernehmen musste, schaffte Aue bereits in der 16. Minute den Ausgleich. Nach einem Stellungsfehler von Jan Gyamerah vollendete Pascal Köpke zum 1:1.

Dutt muss umstellen

Danach hatte der VfL kaum noch Zugriff, VfL-Coach Robin Dutt musste taktisch gleich zweimal korrigieren. Beide Teams hatten im ersten Durchgang noch je eine gute Chance. In der 34. Minute stoppte Aue-Keeper Marin Männel den frei auf ihn zulaufenden Hinterseer, Sekunden vor der Pause blieb VfL-Torwart Manuel Riemann gegen Sören Bertram siegreich.

„Nach dem 1:1 waren wir bis zur Pause nicht mehr so griffig“, räumte VfL-Innenverteidiger Patrick Fabian ein. Im zweiten Durchgang einer hoch emotionalen Partie bekamen die Gastgeber aber wieder mehr Zug in ihre Aktionen. „Nun sind wir wieder dominanter aufgetreten“, sagte Fabian.

Kempe zieht die Notbremse

Die Rote Karte gegen Tobias Kempe, der Kruse in der 65. Minute nur mit einer Notbremse stoppen konnte, „spielte uns in die Karten“, räumte Spielmacher Kevin Stöger ein. Der VfL erhöhte abermals den Druck, und als Kruse in der 77. Minute nach einer flachen Hereingabe von Soares zum Siegtreffer vollstreckte, bebte das Ruhrstadion.

Nachdem Bochum mit nun 47 Punkten auch die letzten rechnerischen Zweifel am Klassenerhalt beseitigt hat, schauen die Spieler auch offiziell auf Platz drei. „Es sind nur noch zwei Punkte bis Kiel. Wir gucken dahin - jetzt erst Recht“, stellte Fabian klar.

TEAMS UND TORE

VfL Bochum: Riemann - Gyamerah, Fabian, Hoogland, Danilo Soares - Losilla, Tesche (73. Wurtz) - Kruse (88. Serra), Stöger, Sam (64. Eisfeld) - Hinterseer

Erzgebirge Aue: Männel - Cacutalua, Wydra, Kempe - Kalig, Tiffert, Fandrich, Hertner - Köpke, Nazarov (84. Munsy), Bertram (69. Strauß)

Tore: 1:0 Kruse (3.), 1:1 Köpke (16.), 2:1 Kruse (77.)

Schiedsrichter: Daniel Schlager (Rastatt)

Zuschauer: 20.121

Gelbe Karten: Stöger (9) / Cacutalua (2), Fandrich (6)

Rote Karte: Kempe (65., taktisches Foulspiel)

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