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Ribéry vernascht den VfL

BOCHUM Das 1:2 war das siebte Spiel in Folge ohne Sieg und die erste Heimniederlage für den VfL Bochum. Sie kam nicht unerwartet, schließlich hieß der Gegner Bayern München.

Ribéry vernascht den VfL

VfL-Torschütze Dennis Grote (links) verfolgt Bayerns Lucio.

Mut, Konzentration und Risikobereitschaft hatte Trainer Marcel Koller von seinen Kickern verlangt. In den ersten 15 Minuten, in denen auch die Führung durch Dennis Grotes blitzsauberes Tor gelang, hielten sich die VfL-Fußballer an diese Vorgabe. Dann hatten die Münchner ihren Rhythmus aufgenommen und diktierten das Geschehen auf dem Platz.

Furios geleitet wurden sie dabei von einem Franck Ribéry, der nicht nur den zwischenzeitlichen Ausgleich markierte, sondern auch das Siegtor der Bayern vorbereitete. Obwohl kurz dem Bundesliga-Kick erst von zwei Länderspielen zurückgekehrt, absolvierte der Franzose ein unglaubliches Pensum. Mitunter schien es so, als bearbeite er gleichzeitig beide Außenbahnen der Bayern. Nicht ein Bochumer war auch nur annähernd in der Lage, Ribéry in der Ausübung seiner filigranen Tätigkeit wirkungsvoll zu bremsen.

Der VfL war im weiteren Verlauf der Begegnung nur noch damit beschäftigt, größeren Schaden abzuwenden. Das Team orientierte sich ausschließlich defensiv und sprach damit praktisch eine Einladung an die Münchner aus, ihre Tabellenposition noch herausragender zu gestalten.

Dennis Grote fällt auf

Gab es auf Bochumer Seite einmal Ansätze zu Vorstößen, wurden diese wieder schnell und leichtfertig aus der Hand gegeben. Das Durchsetzungsvermögen der Offensivkräfte offenbarte Mängel, lediglich Dennis Grote bemühte sich auf der linken Seite darum, die Grundordnung der Bayern ein wenig durcheinander zu wirbeln. Auch wenn die Münchner ihren Gegner im zweiten Durchgang nicht meht so eindrucksvoll beherrschten, hatten sie in ihrer typischen Art die Begegnung jederzeit unter Kontrolle. Und zur Entscheidung holte Ottmar Hitzfeld schließlich seinen Nationalspieler Bastian Schweinsteiger von der Bank. "Wir haben eben die Qualität, die wir einwechseln und mit der wir immer noch etwas ändern können."

Schweinsteiger gelang dies unter Mithilfe von VfL-Keeper Jan Lastuvka, der mit seiner Leistung zwischen starken Reflexen und einigen Unsicherheiten pendelte und beim entscheidenden Tor eine höchst unglückliche Figur abgab. 

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