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Die Stimmen zum Spiel

"Wir hätten 4:0 führen müssen"

MÜNCHEN Eine beeindruckende erste Spielhälfte, die abgelöst wurde von einem zweiten Durchgang, der viel Raum für Optimierung bot – so sahen die Beteiligten ihren Auftritt in der „Höhle der Löwen“.

"Wir hätten 4:0 führen müssen"

VfL-Trainer Andreas Bergmann sah eine starke erste Halbzeit seiner Mannschaft.

Es war viel Leidenschaft im Spiel und ich habe von meiner Mannschaft die beste erste Halbzeit gesehen, seit ich beim VfL bin. Wir hätten zur Pause schon 4:0 führen und damit alles klar machen können. Als München in der zweiten Hälfte alles probiert hat, fehlte uns noch die Ruhe, um so ein Spiel souverän zu Ende zu bringen.

Die ersten 30 Minuten waren das Beste, das wir in dieser Saison gezeigt haben. Und im Unterschied zu den Spielen gegen Fürth und St. Pauli haben wird diesmal auch gewonnen. Wir haben aber immer noch Phasen, in denen wir uns in den Zweikämpfen ungeschickt anstellen und den Gegner ohne Not wieder ins Spiel bringen. Wir entwickeln uns aber von Woche zu Woche weiter. Wenn wir die Leistungen aus der ersten Hälfte mal über 90 Minuten zeigen können, müssen wir uns keine Sorgen mehr machen.

Ich habe extra aufgepasst, dass ich nicht wieder einen Elfmeter verschulde, trotzdem hat es wieder einen Strafstoß gegen uns gegeben. Im ersten Durchgang hatten wir die Löwen total im Griff, im zweiten Abschnitt ist gerade auch bei einigen jungen Spielen die Kraft ausgegangen.

Wir hätten schon zur Pause 4:0 führen müssen, obwohl die Löwen alles andere als ein leichter Gegner waren. In der ersten Hälfte hat man gesehen, über welche außergewöhnliche Qualität unsere Mannschaft verfügt. Wir sind froh darüber, dass wir jetzt den Anschluss ans Tabellenmittelfeld endgültig geschafft haben.

Meine Auswechselung war eine Vorsichtsmaßnahme. Ich habe so etwas wie Herzrasen verspürt. Das waren noch die Auswirkungen einer starken Erkältung. Da war es besser, aus dem Spiel zu gehen. Im Spiel haben wir eigentlich alles im Griff gehabt. Wir schaffen es aber noch nicht, über 90 Minuten stabil aufzutreten, deshalb wurde es am Ende noch einmal spannend.

Ich musste raus, weil ich einen Schlag abbekommen habe. Wir schauen nach wie vor nicht auf die Tabelle, sondern werden jetzt die zwei Trainingswochen nutzen, um dann im Heimspiel gegen Cottbus nachzulegen.

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