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Bergmann-Interview

"Wir sind ordentlich aufgestellt"

BOCHUM Sieben Liga- und ein Pokal-Spiel hat Bochums neuer Trainer Andreas Bergmann mit seiner Mannschaft bisher absolviert. Die Bilanz mit fünf Siegen, einem Unentschieden sowie zwei Niederlagen liest sich ordentlich. Dennoch sieht Bergmann noch einiges an Potenzial, das er weiterentwickeln möchte, wie er im Gespräch erklärte.

"Wir sind ordentlich aufgestellt"

Trainer Andreas Bergmann will sich auf die nächsten Aufgaben konzentrieren.

Wie lässt sich die Länderspielpause mit Blick auf Ihren Kader am besten nutzen?

Andreas Bergmann: Wir werden in den nächsten Tagen nichts schleifen lassen, aber die Zeit auch nutzen, um Spieler, die zuletzt verletzungsbedingt fehlten, wieder stärker zu belasten und an die Mannschaft heranzuführen. Denis Berger ist beispielsweise so ein Kandidat. Mit Blick auf die Reha unserer verletzten Slawo Freier, Marcel Maltritz, Kevin Vogt oder Mimoun Azaouagh sind das jetzt zwei Wochen, die wieder gewonnen werden.

Was haben Sie im Spiel am Freitagmorgen gegen die U23-Auswahl der USA vor?

Bergmann: Da möchte ich auch einige Spieler aus unserer U23-Mannschaft sehen. Christian Mengert und Kevin Freiberger sind dabei, aber es werden noch drei weitere Spieler dazu kommen. Dazu sollen Andreas Johansson, Mirkan Aydin und Faton Toski zwischen 60 und 90 Minuten belastet werden. Kann auch gut sein, dass Christoph Dabrowski und Giovanni Federico eine Pause bekommen. Es ist auch eine Frage der Belastungsdosierung.

Wenn Sie jetzt mal eine kleine Zwischenbilanz ziehen. Was hat sich zwischen den Spielen gegen Paderborn und bei den Löwen in München entwickelt?

Bergmann: Wir haben uns insgesamt im Offensivbereich verbessert. Wir erarbeiten uns in jedem Spiel echte Torchancen, die uns in die Lage bringen, selber ein Spiel zu entscheiden. Das machen wir gut, aber wir müssen es auch noch weiter schulen. Was uns noch fehlt, ist in manchen Phasen die souveräne Spielkontrolle. Wir haben dann noch nicht den Rhythmus und die Sicherheit, um gezielt unsere Aktionen vorzubereiten. Wir sind dann noch zu naiv und hektisch, anstatt beruhigender auf das Spiel einzuwirken.

Mit den entsprechenden Resultaten steigt im Umfeld auch wieder der Optimismus. Was ist denn Ihrer Meinung nach noch machbar in dieser Saison?

Bergmann: Wir wollen uns immer nur auf die nächsten Aufgaben konzentrieren. Ich bin weit davon entfernt, jetzt irgendwelche Prognose auf die vor Saisonbeginn formulierten Ziele abzugeben. Wir wollen ordentliche Spiele anbieten und den Zuschauern die Hoffnung geben, dass sie in unserem Stadion guten Fußball zu sehen bekommen. Das ist auch ein Anspruch, der erst einmal erfüllt werden muss. Ich hoffe, dass wir gegen Cottbus ein richtig gutes Spiel zeigen, in ruhiges Gewässer kommen und uns dann in Ruhe weiterentwickeln können.

Sie waren zuletzt in Hannover für die Basisarbeit zuständig, haben hier aber auch schon einige Spiele der U23 und U19 gesehen. Wie ist die Situation beim VfL?

Bergmann: Der VfL ist da ordentlich aufgestellt. Für den Verein ist es wichtig, dass Perspektivspieler da sind, die den entscheidenden Schritt zu den Profis machen können. Dass man strukturell immer noch etwas verbessern kann, ist auch klar. An der Optimierung seiner Rahmenbedigungen arbeitet schließlich jeder Verein.

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