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Losbergschule kann zwei, Geschwister-Scholl-Gymnasium vier fünfte Klassen bilden

mlzSchulanmeldezahlen Stadtlohn

Das dreigliedrige Schulsystem funktioniert in Stadtlohn. Es gab genügend Anmeldungen für die Losbergschule (Hauptschule), die beiden Realschulen und das Geschwister-Scholl-Gymnasium.

Stadtlohn

, 12.03.2019 / Lesedauer: 4 min

Die Eltern aus Stadtlohn und Umgebung stützen das dreigliedrige Schulsystem in Stadtlohn. Zum Abschluss der offiziellen Anmeldezeit am vergangenen Freitag gab es für die Losbergschule 56, für die Herta-Lebenstein-Realschule 82, für die St.-Anna-Realschule 64 und für das Geschwister-Scholl-Gymnasium 103 Anmeldungen. „Wir sind mehr als gut zufrieden“, bewertete Günter Wewers, Erster Beigeordneter, im Gespräch mit der Redaktion die Zahlen aus Sicht der Stadt Stadtlohn. Das dreigliedrige Schulsystem in Stadtlohn bewähre sich, hielt er fest. „Wir finden es positiv, dass die Eltern das Vertrauen haben und auch auf die Schulempfehlungen hören“, so der Erste Beigeordnete weiter.

Die Stadt liege mit ihrer Schulentwicklungsplanung richtig, zog er Bilanz. Die gute Kooperation der Schulen untereinander – unter anderem der regelmäßige Runde Tisch – trage sicher dazu bei. Dabei sei auch immer die Möglichkeit zur Durchlässigkeit zwischen den Schulformen Thema. Auch das werde vorbildlich gehandhabt in Stadtlohn.

207 Grundschüler aus Stadtlohn werden im kommenden Sommer auf eine weiterführende Schule wechseln – im vergangenen Jahr waren es mit 233 weit mehr. Sechs Eltern haben es innerhalb der Anmeldewoche versäumt, ihre Kinder anzumelden – bei diesen hakt die Stadtverwaltung noch nach. Also könnte sich die eine oder andere Zahl noch einmal nach oben bewegen. Von den 207 Kindern aus Stadtlohn gehen 96,71 Prozent zu Stadtlohner Schulen, ein Kind aus Stadtlohn wird zur Sekundarschule nach Vreden wechseln, drei zur Gesamtschule in Gescher. Insgesamt zählen die Stadtlohner Schulen nach aktuellem Stand im nächsten Sommer 305 Fünftklässler.

Losbergschule

Die Losbergschule kann mit 57 Anmeldungen (plus x) drei Klassen bilden. Darüber freute sich Schulleiterin Birgit Kentrup im Gespräch mit der Redaktion sehr: „Das ist schon prima!“ Sie setzt noch auf einige Nachzügler, so dass die Zahl der Fünftklässler letztlich bei über 60 liegt – „dann bilden wir drei kleine Klassen mit 20 Schülern, das ist optimal!“ Nach der guten Resonanz auf den Tag der offenen Tür und der Elterninfo sei sie zuversichtlich gewesen, drei Eingangsklassen bilden zu können, so die Schulleiterin.

Es sind – Stand Montagmittag – zehn Anmeldungen weniger als im vergangenen Schuljahr, auch ist in diesem Jahr keine einzige Anmeldung aus Südlohn dabei, dafür aber je eine Anmeldung aus Heek, Legden und Ottenstein. Vier Grundschüler aus Gescher wechseln zur Losbergschule, zwei Schüler kommen von der Gebrüder-Grimm-Schule Gescher, der Förderschule des Kreises Borken mit dem Förderschwerpunkt Sprache, zur Losbergschule.

Geschwister-Scholl-Gymnasium

„Das ist eine sehr positive Entwicklung vor dem Hintergrund, dass die Schülerzahlen zurückgehen“, sagte Jochen Wilsmann, Leiter des Geschwister-Scholl-Gymnasiums (GSG), erfreut. Mit 102 Anmeldungen hat das Stadtlohner Gymnasium sogar die Anmeldezahl von 100 im vergangenen Schuljahr übertroffen. Auch viele Eltern von Kindern mit Gymnasial-Empfehlung aus Südlohn und Gescher haben sich für das Geschwister-Scholl-Gymnasium entschieden – und nicht für Schulen in Borken, Gescher oder Coesfeld. 14 Kinder aus Südlohn, vier aus Oeding und 25 aus Gescher wurden am GSG angemeldet. „Wir sind froh, dass sich viele für uns entschieden haben“, bilanziert der Schulleiter.

Er vermute nun stark, dass das Geschwister-Scholl-Gymnasium vier Klassen bilden werde. Mit der aktuellen Anmeldezahl werde nun der Antrag auf vier fünfte Klassen bei der Bezirksregierung gestellt. So gebe es Klassen mit 25 oder 26 Schülern – eine gute Größe. Ob sich die erwartete Vierzügigkeit so auswirkt, dass das GSG noch eine weitere Lehrkraft bekommt, muss sich noch herausstellen. „Der Stellenschlüssel wird noch errechnet“, blickt Jochen Wilsmann voraus. Weil auch der Abiturjahrgang im nächten Schuljahr sehr groß ist, hält er eine Stellenausschreibung für durchaus möglich.

Herta-Lebenstein-Realschule

Über gute Klassengrößen freut sich auch Stefan Wichmann, Leiter der Herta-Lebenstein-Realschule. „Aus den 82 Anmeldungen machen wir drei Klassen, das ist wunderbar“, betonte der Schulleiter. Das gebe viele Möglichkeiten für die individuelle Förderung der Schüler. Stefan Wichmann freute sich über die Anmeldezahlen für die Losbergschule. „Das dreigliedrige Schulsystem wird angenommen“, lautete seine Bilanz.

Auch die Herta-Lebenstein-Realschule hat Strahlkraft auf die Nachbarkommunen: Fünf Kinder aus Vreden, zehn aus Südlohn, zwei aus Oeding und elf aus Gescher wurden für die Stadtlohner Realschule angemeldet.

St.-Anna-Realschule

Die St.-Anna-Realschule nimmt in jedem Schuljahr 64 neue Fünftklässler auf. Die katholische Schule wird von dem Verein „St.-Anna-Realschule, Katholische Schule in freier Trägerschaft“ getragen. Wie in jedem Schuljahr bildet die Realschule, die von Rüdiger Schipper geleitet wird, zwei Eingangsklassen.

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