Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung

Sturmböen fegten über den Marktplatz und zwangen die Aussteller von „Stadtlohn blüht“ zu einem fluchtartigen Abbruch der Pavillons.

von Susanne van den Bosch

Stadtlohn

, 10.03.2019 / Lesedauer: 2 min

Der verkaufsoffene Sonntag „Stadtlohn blüht“ begann schon mit heftigen Regenfällen, sollte sich jedoch bis zum Mittag hin aufklären. Der Regen wurde zwar weniger, dafür setzten sturmartige Böen ein. Gegen 15 Uhr entschied Martin Auras, Geschäftsführer Stadtmarketing, alle Aktivitäten einzustellen.

„Es ist zu gefährlich“, sagte er und wurde bei dieser Entscheidung unterstützt von Klaus Dieter Weßing, der dem Bereitschaftsdienst für Sicherheitsfragen von Stadtlohn angehört. Das sei zwar sehr schade, betonten die beiden, weil sich alle sehr viel Mühe mit ihren Präsentationen gemacht hatten. Dennoch gehe Sicherheit vor.

Freiwillige Feuerwehr wird gebraucht

So war die Freiwillige Feuerwehr von Stadtlohn mit schwerem Gerät und vielen Mitgliedern zur Stelle. Unter anderem präsentierten sie eine 32 Meter Lange ausfahrbare Leiter, die jedoch aufgrund des Wetters nicht in ihrer vollen Länge ausgefahren wurde. Sie wird bei nahezu jedem Einsatz mitgeführt, sei es um Menschen aus Gebäuden zu retten oder Licht für Rettungshubschrauber zu spenden.

„Bei so einem Sturm blockiert die Leiter in sicherer Höhe“ erklärt Christian Kropp einer der vielen anwesenden Mitglieder der freiwilligen Feuerwehr. Auch das THW Ahaus war mit großen Gerätschaften Vorort. Unter anderem wurde ein Teleskoplader mit Arbeitsplattform ausgestellt. „Den setzen wir zum Beispiel beim Bäumefällen ein“ sagte Matthias Waljeur, Zugführer beim THW.

Schausteller brechen Zelte ab

Nachdem Martin Auras das Ende von „Stadtlohn blüht„ verkündet hatte, brachen auch alle anderen Schausteller ihre Stände ab. Wolfgang Heinz, Besitzer eines Süßwarenstandes meinte beim Entfernen der Lebkuchen Herzen lakonisch: „Sturm. Da kann man nichts machen!“

Nur einer konnte sich vor dem Wetter in eine Hausnische retten und spielte trotz tosendem Sturm Beatlessongs auf dem Klavier. Klaus Lukas alias Radio Lukas aus Münster ließ sich die Laune nicht verderben und sorgte bei den Besuchern für ein wenig Sonnenschein.

Lesen Sie jetzt