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So richtig voll wurde es nicht am letzten Schwimmtag im Freibad. Nach der sommerlichen Saison sind aber alle Verantwortlichen mit den Besucherzahlen hoch zufrieden.

von Stefan Hubbeling

Stadtlohn

, 09.09.2018 / Lesedauer: 3 min

Schwimmmeister Christian Terhechte ist hoch des Lobes über die Schwimmsaison im Freibad. 45.500 Besucher wurden gezählt. Am Sonntag, dem letzten Schwimmtag in diesem Jahr, blickt er zufrieden auf die Schwimmer, die in dem neuen Becken ihre Bahnen ziehen. „Wir haben die Sommersaison erst am 8. Juni begonnen.

Grund war ja bekanntlich die Fertigstellung des neuen Edelstahlbeckens. Aber die Verzögerung hat sich echt gelohnt“, sagt er. Das Becken ist das neue Highlight im Stadtlohner Freibad. „Es ist sehr gut sauber zu halten. Außerdem haben wir die Erfahrung gemacht, dass wir immer sehr nah an der optimalen Wassertemperatur von 26 Grad waren. Das war im alten Becken mit den gleichen Heizeinsatz nicht möglich“, analysierte Christian Terhechte die Vorteile der Investition.

Springtürme begeistern

Von den Stadtlohner Bürgern, aber auch von den auswärtigen Besuchern, wurde das neue Becken und die neue Sprungturmanlage mit dem Ein-, Drei- und dem Fünfmeter-Turm begeistert aufgenommen, erzählt er. Die vierköpfige Familie Kargl lässt es sich am Sonntag nicht nehmen, die Türme auszuprobieren. „Mama, ich springe jetzt vom Einer“, verspricht Maila Kargl ihrer Mutter, die ihre Tochter zur Vorsicht mahnt.

Super Saison: 45.500 Besucher kamen ins Stadtlohner Freibad

DLRG-Mitglied Alexander Roth und Schwimmmeister Christian Terhechte hatten am Sonntag Aufsicht. © Stefan Hubbeling

„Springe erst, wenn dein Bruder unter dem Sprungbrett weggeschwommen ist“, sagt Andrea Kargl zu ihrer Tochter. Vater Markus Kargl macht indes Tauchübungen mit Sohn Elias.

„Das neue Becken ist herrlich. Hier kann ich perfekt meine 50 Meter-Bahnen schwimmen“, sagt Michael Kappelhoff. Zusammen mit seinem Freund Jens Liesner zieht Michael Kappelhoff seine Bahnen. Die beiden Schwimmer sind am Sonntag mit Jens Liesners Sohn Mika im Becken. „Echt super hier. Es macht jetzt viel mehr Spaß zu schwimmen als früher in dem alten Becken“, freut sich Mika Liesner. „Ja, es ist ein sehr multifunktionales Schwimmbecken in dem sowohl die Streckenschwimmer als auch die Spaßschwimmer auf ihre Kosten kommen“, erklärt Jens Liesner.

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Das kommt natürlich bei den Schwimmern wie vom Stadtlohner Schwimmverein, den Triathlonverein oder dem Kanuverein gut an. „Für die Kanus ist das neue Becken, durch seine Bauweise an den Rändern, besonders gut geeignet“, sagt das DLRG-Mitglied Alexander Roth.

„Wir können das Becken in verschiedene Abschnitte aufteilen“, berichtet der DLRG-Rettungsschwimmer, der zusammen mit Christian Terhechte am Sonntag die Aufsicht hat. „Sollte es überfüllt sein, können wir das Nichtschwimmerbecken durch die Verlegung der Absperrkette vergrößern. Sind mehr die Streckenschwimmer anwesend, kann man das Becken zu deren Vorteil aufteilen“, ergänzt Alexander Roth und beobachtete die Schwimmer auf der 50 Meter-Bahnen.

Ehrenamtliche Helfer

Insgesamt sind die Schwimmmeister und die ehrenamtlichen Helfer der DLRG mit der ablaufenden Saison sehr zufrieden. Christian Terhechte verweist darauf, dass dies ohne die ehrenamtlichen Helfer der DLRG nicht möglich gewesen wäre.

45.500 Gäste sind es bis zum Sonntag gewesen: „Das ist eine sehr gute Zahl, wenn man bedenkt, dass wir gut drei Wochen später geöffnet haben als in den vergangenen Jahren“, resümiert Kassiererin Waltraud Schröer.

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„An 39 Tagen haben wir die Besuchergrenze von 500 Personen überschritten. Das war neben unserer neuen Investition auch dem heißen Sommer zu verdanken“, erklärt Christian Terhechte. Waltraud Schröer weiß es genau: „Der best besuchte Tag war der 7. August. Da waren 1709 Gäste in unserem Freibad.“

Mit dem Sonntag geht also die Sommersaison zu Ende. Die interne Umstellung auf das Hallenbad hat schon begonnen.

Super Saison: 45.500 Besucher kamen ins Stadtlohner Freibad

Familie Kargl gehört zu den vielen Besuchern, die im neuen Becken im Freibad schwimmen. © Stefan Hubbeling

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