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Zahl der Verkehrsunfälle in Stadtlohn ist leicht rückläufig

mlzUnfallstatistik

Die Kreispolizeibehörde Borken hat die Unfallzahlen für 2018 ausgewertet. In Stadtlohn sind die Werte in etwa auf Vorjahresniveau. Am meisten gefährdet sind Fahrrad- und Pedelecfahrer.

von Alex Piccin

Stadtlohn

, 08.03.2019 / Lesedauer: 3 min

De Anzahl der Verkehrsunfälle und der verunglückten Personen erfasst die Kreispolizeibehörde (KPB) in jedem Jahr durch eine statistische Erhebung. Die aktuelle Zahlen belegen die erfreuliche Entwicklung, dass sie 2018 insgesamt gesehen rückläufig gewesen sind.

Unfallstatistik

In Stadtlohn ist die Anzahl an Personenschäden in Folge von Verkehrsunfällen in etwa gleichgeblieben. Es gab 67 Unfälle mit Leichtverletzten (+1), 13 mit Schwerverletzten (-1) sowie einen mit Todesfolge (+1) im vergangenen Sommer auf einem Bauernhof. Die Zahl der schweren Unfälle mit Sachschaden haben sich auf sechs halbiert. Insgesamt zählte die KPB vier Unfälle weniger als 2017. Dabei verunglückten im vergangenen Jahr 90 Personen (+3), davon eine tödlich, 15 schwer und 74 leicht.

„Jeder kleine Unfallrückgang ist grundsätzlich positiv zu bewerten, dieser ist für Stadtlohn allerdings nicht signifikant. Die Unfallstatistik ist nur langfristig zu betrachten“, sagt Kreispolizei-Pressesprecher Frank Rentmeister. In den vergangenen fünf Jahren schwankte die Anzahl verunglückter Personen zwischen etwa 80 und 100.

Gefahr auf dem Zweirad

Wie im Vorjahr wurden der Polizei 41 Verunglückte Fahrrad- oder Pedelecfahrer gemeldet. Sie machen den größten Anteil aus und liegen etwas über dem Kreisdurchschnitt, jedoch deutlich über dem Landesschnitt. Danach folgen Pkw-Fahrer (- 6). Verkehrsteilnehmer zwischen 18 und 64 Jahre waren mit 26 von 31 Fällen am häufigsten betroffen.

Nach Altersgruppen differenziert sind die Erwachsenen zwischen 25 und 64 Jahren am ehesten Opfer von Verkehrsunfällen (39 von 90). Sie bilden allerdings auch die zahlenmäßig stärkste Gruppe. Acht von zehn verunglückte Kinder bis 13 Jahre waren mit dem Fahrrad unterwegs. Fünf Jugendliche zwischen 14 und 17 Jahren waren auf motorisierten Zweirädern unterwegs, als sie bei Unfällen zu Schaden gekommen sind, zwei weitere auf dem Fahrrad.

Schulwege statistisch sicher

Die Schulwege in Stadtlohn sind statistisch gesehen dennoch relativ sicher. 2018 erlitten wie ein Jahr zuvor zwei Personen Verletzungen im Zuge eines Verkehrsunfalls. Die Zahl der Leichtverletzten hat sich halbiert, eine Person hat sich allerdings schwer verletzt.

Auf Kreisebene waren 2018 deutlich mehr Fahrzeuge unterwegs als noch vor ein Jahr zuvor. Im Vergleich zu 2017 ist der Kraftfahrzeugbestand angewachsen auf 263.771 (+ 5083), davon sind 216.709 Pkw zugelassen. Die Einwohnerzahl im Kreis Borken hat sich hingegen nur um 492 erhöht auf 369.718.

Weniger Unfälle

Die Gesamtzahl an Verkehrsunfällen im Kreis ist um 156 auf 10.810 gesunken, dabei wurden 17 Menschen getötet, eine Person weniger als 2017. Dafür nahm aber die Anzahl an Schwer- und Leichtverletzten um 55 zu. Die Hauptursachen bei Unfällen mit Personenschaden macht die Kreispolizei bei falschen Abbiege- und Wendeverhalten sowie bei der Missachtung der Vorfahrt aus. Zusammen sind dies etwa 58 Prozent. Es folgen Fälle zu geringen Abstands (16 Prozent), jede zehnte Unfall ist zu hoher Geschwindigkeit geschuldet.

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