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41 Lebensretter geehrt

Wüllen Der Aderlass für den guten Zweck ist für viele Wüllener eine Selbstverständlichkeit: Zur Blutspenderehrung in der Gaststätte Höstenpumpe hatte das Deutsche Rote Kreuz, Ortsverein Ahaus, 41 Blutspender eingeladen, die bereits 25 Mal, 50 Mal und sogar 75 Mal ihren Lebenssaft gespendet haben.

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In seiner Ansprache lobte Bürgermeister und DRK-Vorsitzender Felix Büter das hohe gesellschaftliche Verantwortungsbewusstsein der Wüllener. Büter dankte für die zahlreichen Spenden im Dienste der Mitmenschen und ermunterte die Jubilare, auch künftig an den Blutspendeterminen teilzunehmen. Er bat ausdrücklich auch um Werbung für die Blutspende in der Nachbarschaft, am Arbeitsplatz, in den Vereinen und Verbänden. Der Bedarf an Blutkonserven und Blutpräparaten wachse weiter. Dies sei nicht zuletzt auch bedingt durch den Altersaufbau in unserer Gesellschaft und auch durch den dauernden Fortschritt in der Medizin. Sehr hoch sei der Bedarf bei Transplantationen aller Art, bei einer Lebertransplantation würden mindestens 160 Blutkonserven benötigt.

5500 Spender im Jahr

In Ahaus und in den Ortsteilen sei das Spendenaufkommen derzeit noch annähernd stabil, so Büter weiter. Jährlich beteiligten sich etwa rund 5500 Spender an den Terminen. Dadurch würde auch erreicht, dass die Kliniken in den nahen Ruhrgebietsstädten mit Blutkonserven versorgt werden könnten.

Bedrohlicher Mangel

Nach Informationen des Blutspendedienstes West in Münster hat die Versorgungslage mit Blutkonserven in NRW ein bedrohliches Ausmaß erreicht: Am diesem Tage standen dem DRK-Blutspendedienst ganze 1858 Blutkonserven zur Verfügung. Die Nachfrage an diesem Tage belief sich auf 3000 Blutpräparate, die von den Kliniken in NRW beim DRK-Blutspendedienst abgerufen wurden. Längst seien auch die Vorräte bei den DRK-Blutspendediensten in anderen Bundesländern angezapft worden. "Wir haben heute Vormittag die Bestellmengen der Kliniken in einer Größenordnung zwischen 30 und 60 Prozent der angeforderten Mengen kürzen müssen, da die benötigten Präparate nicht vorhanden waren", so der Pressesprecher des Blutspendedienstes West.

Über die Aufbereitung des Blutes und über die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten berichtete Christina Franke vom Blutspendedienst West in Münster.

Die nächsten Blutspendetermine sind am 5. November in Wessum, am 21. November in Wüllen und am 18. Dezember in Ahaus.

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