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Anwälte prüfen Chancen gegen Jülich-Castoren

Einstimmiger Ratsbeschluss

Es gibt zwei Wege, mit denen sich die Stadt Ahaus gegen die Einlagerung der ausgebrannten Brennelemente aus Jülich ins Brennelemente-Zwischenlager (BZA) wehren könnte. Ein Anwaltsbüro aus Düsseldorf soll nun prüfen, ob eine von beiden erfolgversprechend ist und das Ergebnis demnächst im Rat vortragen. Dafür haben in der Ratssitzung am Dienstagabend alle Ratsmitglieder gestimmt.

AHAUS

von Stephan Teine

, 01.09.2016
Anwälte prüfen Chancen gegen Jülich-Castoren

Noch stehen die Behälter mit den Brennelementen in Jülich. Gegen die Einlagerung in Ahaus will die Stadt vorgehen. Die Anwälte sind optimistisch, dass das klappt.

Hans-Georg Althoff, Erster Beigeordneter, hatte zunächst kurz die beiden Varianten vorgestellt. So sei es entweder möglich, dass die Genehmigung der Einlagerung rechtsfehlerhaft sei. Die Alternative wäre, dass die Einlagerung nicht im Vertrag verankert sei, den der BZA-Betreiber 1978/1979 mit der Stadt geschlossen hat.

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