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Bachelor-Kandidatin Carolin Ehrensberger nach TV-Aus

Dschungelcamp? „Man soll niemals nie sagen“

Ahaus Carolin Ehrensberger aus Ahaus war Teilnehmerin der RTL-Kuppelshow Bachelor in Paradise. Nach Folge drei war für die 25-Jährige Schluss auf Ko Samui. Im Interview wollten wir von ihr wissen, ob wir sie in der nächsten Dschungelcamp-Staffel sehen und wie sie mit der Häme im Netz umgeht.

Dschungelcamp? „Man soll niemals nie sagen“

Da war die TV-Welt noch in Ordnung: Carolin Ehrensberger und Philipp Stehler. Foto: MG RTLD

Frau Ehrensberger, sehen wir Sie in der nächsten Dschungelcamp-Staffel auf RTL?

Brauchen die etwa noch eine Dschungel-Natter? Haha, richtige Frage, falscher Adressat. Seit ich diese Medien-Branche kenne, weiß ich: Man soll niemals nie sagen.

Sie hatten in den drei Folgen das Image der „Zicke“ weg. Haben Sie damit kokettiert oder läuft das unter „Stutenbissigkeit“?

Och, ich finde gar nicht, dass ich so mega zickig rübergekommen bin. Persönlich hat mich darauf keiner angesprochen. Aber das trauen sich auch nur wenige, wenn man sich auf der Straße mal sieht. Aber auch im Netz kamen überwiegend positive Reaktionen. Ich denke, dass eine Frau, die weiß, was sie will und das offen und ehrlich anspricht, schnell als Zicke abgestempelt wird. Aber wer mich kennt, weiß, dass ich weit davon entfernt bin, rumzuzicken. Meistens jedenfalls.

TV-Aus für Bachelor-Kandidatin Carolin Ehrensberger

Nach Woche drei ist für Caro alles vorbei

Ahaus Für die aus Ahaus stammende Carolin „Caro“ Ehrensberger ist nach der am Mittwochabend ausgestrahlten dritten Folge von „Bachelor in Paradise“ auf RTL Schluss. Woran mag das bloß gelegen haben? Wir haben die Begleitumstände nicht ganz schmerzfrei zusammengefasst.mehr...

War das also die „wahre“ Carolin Ehrensberger, die wir im TV gesehen haben?

Ich kenne nur eine und die habe ich auch auf Ko Samui nicht versteckt. Jedenfalls haben mich alle meine Bekannten und Freunde schnell wiedererkannt.

War es das jetzt für Sie endgültig mit den TV-Auftritten in der Bachelor-Reihe oder würden sie auch bei einem Nachklapp mitwirken?

Naja, es kommt immer darauf an, was es ist. Ich denke, dass ich nicht weiterhin daran interessiert bin, einem Mann im TV schöne Augen zu machen. Wenn es aber 22 auf einem Haufen wären, käme ich sicherlich ins Grübeln... Aber ernsthaft: Ich denke, dass ich meine große Liebe nicht weiterhin zwanghaft im TV suchen muss.

Wie kommentieren Sie Ihr Ausscheiden? Tragen andere die Schuld daran?

Ja, klar! Das sind die anderen Schuld, diese Idioten. Nein, natürlich ein Spaß! Ich muss sagen, dass ich auf Ko Samui eine wirklich schöne Zeit hatte und tolle Menschen, natürlich auch Männer, kennengelernt habe. Dass ich nach drei von sechs Shows keine Rose mehr bekommen habe und gehen musste, ist für mich völlig in Ordnung. Ich habe selbst gemerkt, dass am Ende kein Mann mehr dabei war, mit dem ich mir was hätte vorstellen können – oder auch umgekehrt... Von daher: eine schöne Erfahrung und ein Abschied zur rechten Zeit.

Geht man tatsächlich davon aus, bei diesem TV-Format dort die große Liebe seines Lebens zu treffen?

Davon ausgehen kann man im Leben glaube ich nie. Aber ja: Man hält es durchaus für möglich. Bei meiner ersten TV-Erfahrung hätte ich auch niemals gedacht, dass ich mich tatsächlich verliebe. Und zack, war es soweit. Und diesmal hätte ja auch ein Mann dabei sein können, bei dem es genauso passiert. Wenn der dann noch komplett ehrlich gewesen wäre und nicht noch eine andere Frau in der Heimat am Finger gehabt hätte – es hätte ja klappen können. Das zeigen ja auch andere Paare weltweit, die sich beim „Bachelor“ kennengelernt haben und noch heute zusammen sind.

Warum wollten sie sich nochmal auf Oliver Sanne einlassen?

Ich bin ein Mensch, der jedem eine zweite Chance gibt. Abgesehen davon ist ja auch seitdem viel Wasser die Ems heruntergeflossen. Und ich bin ihm nicht mehr böse. Und am Anfang ist man auch immer froh, ein bekanntes Gesicht zu sehen. Die Freude ist aber dann schnell gewichen, da sich Oliver in Thailand mir gegenüber nicht immer so korrekt verhalten hat – ganz zu schweigen von dem, wie er sich nach der Show benommen hat. Aber das muss jeder selber wissen.

Wie sieht für Sie jetzt der Alltag aus? Folgen noch einige TV- oder Werbeauftritte oder steigen sie direkt in Ihren alten Beruf ein?

Ich habe mich seit meiner Ankunft mit einigen Angeboten auseinandergesetzt. Es gibt viele spannende Anfragen, das hat mich wirklich gefreut. Aber meinen Fokus hatte ich im ersten Augenblick auf meiner Familie, meiner Hündin Mila und dann auch schon wieder auf meinen Job als Steuerfachangestellte.

Was hat Ihre Familie zu Ihrer erneuten Teilnahme am Bachelor-Format gesagt?

Dass ich mich nicht verstellt habe und sie stolz auf mich sind. Ich werde mir am Wochenende mal die Folgen anschauen und herausfinden, ob sie mich belogen haben.

Wie gehen Sie mit der Häme und den kritischen Kommentaren um, die sich im Internet über Sie ergießen?

Ach, das sind nicht so viele, wie Sie vielleicht denken. Ich lese ja nur die auf meiner eigenen Instagram-Seite. Viele Hater-Kommentare finde ich lustig, weil ich immer das Gefühl habe, dass sie über wen anders schreiben. Aber ich bin immer für jedes Feedback dankbar.

„Alle da drin suchen wohl eher die große Aufmerksamkeit und Publicity und kriegen dafür sicherlich auch gut Kohle“, heißt es auf der RTL-Facebookseite. Wie sehen Sie das?

Hmmm, also meine Eigentumswohnung ist jetzt nicht abbezahlt. Mir ging es primär um das Abenteuer und nicht um Geld. Die große Aufmerksamkeit wollte ich ja auch nicht unbedingt, sonst hätte ich mich nach dem Bachelor vor vier Jahren ja nicht für einen seriösen Beruf entschieden. Ich kann da nur für mich sprechen und muss sagen: Das trifft auf mich nicht zu.

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