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Eine Mahlzeit für jedes Kind

Ahaus "Kein Kind ohne Mahlzeit", so heißt ein Landesfonds, den das Kabinett in Düsseldorf in dieser Woche beschlossen hat. Der Rat der Stadt Ahaus sah am Freitag noch Nachbesserungsbedarf. Unbürokratisch, so die einhellige Meinung aller Fraktionen, solle die Stadt einspringen, wenn Eltern die Mittagsmahlzeit in Schule oder Kindergarten nicht bezahlen können.

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Einzelheiten sollen jetzt im Schulausschuss sowie im Jugendhilfeausschuss geklärt werden. Die UWG-Fraktion hatte das Thema auf die Tagesordnung des Rates gebracht und beantragt, die Verwaltung möge untersuchen, in wie vielen Fällen Kinder aus sozial schwachen Familien Angebote zur Ganztagsbetreuung aus finanziellen Gründen nicht wahrnehmen können. "Wir müssen einen unbürokratischen Weg finden, auch Kindern aus einkommensschwachen Familien die Teilnahme an der Ganztagsbetreuung zu ermöglichen", so der UWG-Fraktionsvorsitzende Dieter Homann. Matthias Terstriep (CDU) brachte das Anliegen seiner Ratskollegen so auf den Punkt: "Das Kind muss im Vordergrund stehen. Die Stadt muss in jedem Einzelfall eine pragmatische Lösung finden, dass kein Kind außen vor bleiben muss."

"Auch Eltern gefordert"

Dass der Fördertopf des Landes nicht ausreiche, wurde fraktionsübergreifend bedauert. Der Grünen-Fraktionsvorsitzende Dietmar Eisele bezeichnete die Förderabsichten des Landes sogar als "dilettantisch und schlecht". Die Mittel seien viel zu gering bemessen.

Jens Spahn (CDU) mahnte darauf zu achten, dass auch Eltern, die Sozialleistungen bezögen, nicht völlig aus ihrer finanziellen Verantwortung entlassen würden. Letztlich müsse aber das Kindeswohl immer an erster Stelle stehen. gro

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