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Einfach nur heiß...

Ahaus "Hier war ich noch nie", war am Wochenende häufiger zu hören, bevor sich die Partygäste ins Getümmel des nächsten Lokals stürzten. Das Konzept von Grünewald Livehaftig ging auch in diesem Jahr auf: Die Party-Gäste amüsierten sich bei heißen Temperaturen, die Wirte präsentierten ihre Lokalitäten.

Im Mittelpunkt aber stand die Musik. Einer der Höhepunkte des Abends: "Big Steve's Blues Attack". Atemberaubende Soli und das perfekte Zusammenspiel der sechs Musiker ließen den Zuhörern bei Möllers bisweilen den Atem stocken. Ebenfalls überzeugen konnten "The Weekenders" durch satten Sound und ausgefeilte Choreographie im Bistro Forum.

Discotime

Zur Discotime luden "MataHari" im Vivendi ein. Mit heißen Outfits und Schmollmündern hatten die Sängerinnen der siebenköpfigen Truppe das Eis schnell gebrochen. Peppige und romantische Klänge lockten zum Abtanzen und Schwofen auf die Tanzfläche. Vielseitig zeigten sich "Les Astres" bei Drebber's. Mit Gassenhauern ? la Fiesta Mexicana und Rockhits vom Feinsten brachten sie die Stimmung zum Kochen. Kein Halten gab es auch im Café Muse mit "Nork". Mit Songs, die Rockgeschichte schrieben, von den fünf Musikern auf intelligente Weise gecovert, präsentierte sich die Band souverän wie immer.

Unter freiem Himmel am "Casa Gonzalez" verbreitete die kraftvolle Formation "Mr. Take Off & Friends" Urlaubsstimmung pur. Genau wie "Obst und Gemüse" vor dem Schlosshotel. Vor allem bei den englischsprachigen Evergreens des Duos wagten viele ein Tänzchen. "Crazy Trash Men" entführte sein Publikum in die Flower Power Zeit der 60er Jahre. Nur zu zweit unterwegs und doch kein bisschen leise, rasten die beiden per Halbakustik- und E-Gitarre mit ihrem Publikum über die legendäre Route 66. Ebenfalls Songs aus den Swinging Sixties präsentierten die "Boldies" im Lokal Zur Stadthalle.

Ruhiger ging es einen Tag zuvor mit "The Entertainers" von statten. Bei Evergreens aus alten Zeiten brachte so manches Paar ein Standardtänzchen aufs Parkett. Fulminant besetzt mit mehreren Gesangsstimmen und Gitarren brachten "The Greyhounds" die Partygäste in der Gaststätte Vörding erfolgreich durch die Nacht.

Treibende Sounds

Das jüngere Publikum zog es zum Schulzenbusch. Gemütlich, melancholisch, knallhart: "Wesentlich" wollten sich in keine Schublade stecken lassen. Gegensätzlichkeit, die bestach. Mit ihren gewohnt treibenden Rocka-billy-Sounds warteten die "Clusters" im Logo auf. Nicht minder mitreißend: die 15-köpfige Partyband "Sudor de Hombres & Clusters". Mit Humor und Gespür für Songs warteten "Jesus Jordan" im "Hof zum Ahaus" auf. Das Publikum dankte es der Band mit begeistertem Applaus. Angenehm jazzig ging es gegenüber in der Höstenpumpe zu. Mal Vamp, dann wieder schnurrendes Kätzchen: die Bandkollegen gehorchten Sängerin Claudia Niehaves von "A Village Voice" auf den Ton genau. Genau wie das Publikum, das ihrem Charme erlegen war. Nach so vielen erstklassigen Bands ging so manchem selbst auf dem Nachhauseweg die Puste noch nicht aus: Mit einem Pfeifen auf den Lippen geht eben alles viel besser. kh

Weitere Fotos vom "Livehaftig"-Festival im Internet: www.westline.de/go/livehaftig

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