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Statistik der Stadt

Einwohnerzahl sinkt zum zweiten Mal in Folge

Ahaus Der demografische Wandel macht sich bei den Einwohnerzahlen bemerkbar. Die Stadtverwaltung will darauf reagieren.

Einwohnerzahl sinkt zum zweiten Mal in Folge

Ahaus von oben betrachtet. Die Zahl der Einwohner ging – nach 2016 – auch 2017 zurück. Foto: Kreis Borken

Zum zweiten Mal rückläufig ist die Zahl der in Ahaus mit der Hauptwohnung gemeldeten Menschen. Es bleibt dabei, dass die Stadt knapp an der Marke von 40.000 Einwohnern vorbeischrammt. 39.574 Personen hatten zum Stichtag 31. Dezember 2017 ihre Hauptwohnung in Ahaus. Das sind 56 Personen weniger als noch im Jahr zuvor (39.630). Von 2015 zu 2016 sank die Einwohnerzahl in Ahaus um 86 Personen. 2015 lebten in Ahaus noch 39.716 Menschen. Zuwächse im Jahr 2017 verzeichneten hingegen die Ortsteile Alstätte (plus 13 Personen) sowie Ottenstein (plus 34) und Wessum (plus 42).

Rückgang

Neben Ahaus (minus 117) ging im vergangenen Jahr die Einwohnerzahl noch in Graes (minus 24) und Wüllen (minus 4) zurück. Von den zum Stichtag gemeldeten 39.574 Ahausern sind 19.897 männlich und 19.677 weiblich. Deutsche sind 36.148 (91,3 Prozent), 3426 sind Ausländer (8,7 Prozent). Das geht aus der aktuellen Jahresstatistik der Stadt hervor. Warum die Zahl der Einwohner in Ahaus zum zweiten Mal in Folge gesunken ist, dafür hat Bürgermeisterin Karola Voß eine Erklärung: „Die leicht rückläufige Einwohnerzahl ist größtenteils auf den demografischen Wandel zurückzuführen“, erklärte sie am Freitag auf Nachfrage. Sie sehe die Stadt aber für die Zukunft gut aufgestellt. „Die Stadtverwaltung arbeitet intensiv daran, die guten Grundlagen weiter auszubauen und das Niveau der Einwohnerzahl langfristig zu halten.“

Rahmenbedingungen

Der Fokus liege darauf, gute Rahmenbedingungen für junge Menschen und für das Wohnen und Arbeiten in Ahaus zu schaffen. Mit einem Standort der Westfälischen Hochschule sei die Schullandschaft um einen Baustein ergänzt worden. Karola Voß: „Wir können jungen Menschen die Chance bieten, eine zukunftsorientierte Form des Studiums vor Ort wahrzunehmen und sie so in Ahaus halten.“ Die Stadt entwickele Bau- und Industriegebiete weiter, das Kulturquadrat mache die Stadt noch attraktiver.

Demografischer Wandel

Gleichwohl werde der demografische Wandel auch in Ahaus zu einer nicht zu übersehenden Veränderung in der Bevölkerungsstruktur führen. Was sich auf Planungen bezüglich der Kindertagesstätten, der Schulentwicklung, der Jugendförderung und der Stadtentwicklung auswirkt. Das hat die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Concunia der Stadt als Fazit in den geprüften Jahresabschluss der Stadt für das Haushaltsjahr 2016 geschrieben.

Bürgermeisterin Karola Voß schaut trotzdem optimistisch in die Zukunft. „Ahaus ist zwar keine Metropole, dafür aber ein idyllischer Ort, der landschaftlich, kulturell und wirtschaftlich viel zu bieten hat – für alle Altersgruppen.“

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