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Erwartungen übertroffen

Südlohn Franz Josef Rickers fasst zusammen, was alle Mitglieder des Arbeitskreises denken: "Diese Ausstellung war ein Erfolg!"

Die Aktiven des Arbeitskreises gegen Rechtsextremismus und Gewalt treffen sich wie jeden dritten Dienstag im Monat im Haus Wilmers. Dieses Mal geht es um die Bilanz der Ausstellung "Mit Kunst gegen Rechts", die vom 14. bis 23. September in der Alten Volksbank in Oeding gelaufen ist. 36 Künstler, Amateure und Profis, haben teilgenommen.

Und die Resonanz hat alle Erwartungen übertroffen. Manfred Schmeing, einer der Initiatoren von "Mit Kunst gegen Rechts", gesteht: "Wir hatten ja keine Ahnung, was uns erwartet." In der Tat war dieses Projekt, das fast ein Jahr Vorlauf brauchte, für alle Beteiligten Neuland. Barbara Seidensticker-Beining beschreibt: "Es gab so viel zu bedenken. Wir hatten als Arbeitskreis natürlich auch nicht die finanziellen Mittel, um das alles zu stemmen. Also mussten wir uns um Sponsoren kümmern."

Offene Türen

Und was die anging, liefen die Aktiven des Arbeitskreises offene Türen ein. Manfred Schmeing: "Die Hilfsbereitschaft der heimischen Unternehmer war beispielhaft."

Man erinnert sich an eine Zusammenkunft des kleinen Organisationsteams eines Abends - etwa 14 Tage vor dem Ausstellungstermin - am Küchentisch. "Da kam die Idee, keine üblichen Stellwände für die Bilder zu nehmen, sondern Bauzäune", erzählt Franz-Josef Rickers schmunzelnd. Also rief man am folgenden Morgen den Oedinger Bauunternehmer Erich Hemsing an. Der stellte spontan zwölf Bauzaun-Elemente mit den entsprechenden Betonfüßen zur Verfügung - unentgeltlich.

Und die Bilanz kann sich sehen lassen: Fast 200 Besucher haben die Ausstellung gesehen. Für die Objekte, die Gesamtpräsentation und nicht zuletzt für den begleitenden Katalog gab es Lob und Anerkennung.

Und das führt nun dazu, dass sich die Macher von "Mit Kunst gegen Rechts" nicht etwa zufrieden zurücklehnen können: Vom 5. bis 16. November steht die Ausstellung im Foyer vor dem Großen Sitzungssaal des Kreishauses. Landrat Gerd Wiesmann wird sie am 8. November um 16 Uhr eröffnen. Es gibt weitere Anfragen, beispielsweise aus Bocholt (Familienbildungsstätte), Münster (Katholische Fachhochschule) und Frankfurt (Regionalbüro Hessen von Bündnis 90/Grüne).

"Wir sollten überlegen, ob wir nicht langsam ein Veranstaltungsbüro einrichten müssen", so eine (noch) scherzhafte Bemerkung aus der Runde des Arbeitskreises. geo

Die diesjährigen Termine für das Konzert "Rock gegen Rechts" und für die Gedenkfeier zur Reichs-Progromnacht stehen fest: "Rock gegen Rechts" gibt es am Samstag, 3. November, im Haus der Vereine.

Die Gedenkfeier am Südlohner Platz der Synagoge beginnt am Freitag, 9. November, um 18.30 Uhr.

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