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Feuerwehr probt Ernstfall am BZA

Ahaus Ein besonderes Objekt verlangt eine gesonderte Ausbildung: Die Löschzüge Ahaus und Wessum haben am Donnerstagabend am Brennelement-Zwischenlager den Ernstfall geprobt. Unter den Augen von Vertretern der Bezirksregierung Münster, des Kreises Borken, der Stadt Ahaus sowie den Verantwortlichen des BZA hat die Wehr nach eigener Einschätzung "eine souveräne Leistung" gezeigt.

Anders als bei herkömmlichen Rettungsmaßnahmen, verlangt die Rettung und Bergung aus einem Objekt wie diesem eine besondere Schutzausrüstung der Rettungskräfte. Den Übungsverlauf schildert die Feuerwehr so: Über die Brandmeldeanlage wurde ein Feuer in einem Raum der Lagerhalle gemeldet. Diese Meldung ging in der Zentrale der Feuer- und Rettungswache Ahaus ein. In diesem Fall werden die Löschzüge Ahaus und Wessum alarmiert.

Noch auf der Anfahrt zum Objekt kam die zusätzliche Meldung, dass eine Person in der Halle vermisst wird.

Als erstes traf der Löschzug Ahaus ein, der im Erstangriff die Menschenrettung unter der Leitung von Löschzugführer Reinhold Revers vornahm. Hierfür zogen die Einsatzkräfte eine besondere Schutzausrüstung an, um der Gefahr der Kontamination durch strahlungsaktive Partikel zu entgehen.

Nach einer Orientierung auf den zum Objekt gehörenden Feuerwehrplänen sei der Angriffstrupp "schnell und präzise" zum Unglücksort vorgedrungen und habe die e vermisste Person zügig gerettet. Nach der Rettung stand die "Freimessung" der geretteten Person, sowie der Einsatzkräfte im Vordergrund. Dabei wird festgestellt ob eine Kontamination stattgefunden hat und gegebenenfalls eine Dekontamination durchgeführt. Der Löschzug Wessum baute hierfür eine speziell ausgerüstete Dekontaminationsstation auf.

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