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Gefährliches Nadelöhr für 5000 Schüler

Ahaus "Die Fuistingstraße ist ein Nadelöhr, durch das sich bei starkem Autoverkehr täglich 5000 Schüler und Kindergartenkinder zwängen müssen. Zu den Stoßzeiten entstehen täglich gefährliche Situationen." Eindringlich hat der FDP-Fraktionsvorsitzende Andreas Beckers in der jüngsten Ratssitzung auf eine "Minimierung der Gefährdungspotenziale" gedrängt. Schnelle Lösungen, das wurde im Rat schnell klar, wird es allerdings nicht geben. Einstimmig beschlossen die Kommunalpolitiker aber, die Fuistingstraße in einer noch einzurichtenden Arbeitsgruppe zur Schulwegsicherung vorrangig zu behandeln.

Der UWG-Fraktionsvorsitzender Dieter Homann freute sich darüber, dass der FDP-Antrag das Thema wieder auf die Tagesordnung gebracht habe. Seine Fraktion habe sich bereits 1999 vergeblich um verkehrssichernde Maßnahmen bemüht. Der SPD-Fraktionsvorsitzende Andreas Dönnebrink drängte: "Wir reden schon seit Jahren darüber. Die Fuistingstraße ist ein wirklicher Gefahrenpunkt, da muss bald etwas passieren.

Bürgermeister Felix Büter betonte, dass die Stadt sich sehr wohl des Problems angenommen habe und zum Beispiel gerade erst die Markierungen an den Bushaltestellen verbessert habe. Die vom Alexander-Hegius-Gymnasium angeregte Begrenzung auf Tempo 30 sei aber auf der Kreisstraße straßenverkehrsrechtlich nicht realisierbar. "Eine isolierte Betrachtung hilft nicht weiter", erklärte Schuldezernent Hermann Kühlkamp und verwies auf Knotenpunkte auch vor anderen Schulen.

Büter und Kühlkamp sprachen sich für ein ganzheitliches Konzept aus, das nicht nur Behörden, sondern auch Lehrer und Eltern aller Schulen einbinde. Dafür sei ein "Zeithorizont" von einem Jahr nötig.

Hoffnung setzt die Verwaltung auch auf die entlastende Wirkung der neuen Nordtangente. "Damit wird automatisch eine Verbesserung der Verkehrssicherheit einhergehen. gro

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