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Hilfe wärmt im Winter

Ahaus/Timisoara Lebensmittel, Brennholz und Medikamente - in den Kinderheimen der rumänischen Großstadt Timisoara fehlt es oft am Nötigsten. Der Verein Ahauser Nothilfe hat erneut vor Ort die Not gelindert.

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Bereits zum elften Mal sind Dana und Lorenz Richters, Dagmar Ludwig und Initiator Ralf Düesmann zu einem Hilfstransport nach Rumänien aufgebrochen. An "Bord" ihres Transportfahrzeuges waren wieder hochwertige Spenden wie Hygieneartikel, Medikamente, Spielsachen, Schulhefte sowie weitere Dinge des täglichen Bedarfs für Waisen- und Straßenkinder.

Post von Josefschülern

Im 1700 Kilometer entfernten Timisoara wurden die Ahauser im Kinderheim Casa Sperantei schon sehnsüchtig erwartet. Besonders beliebt bei den Kindern sind natürlich die mitgebrachten Süßigkeiten und Spielsachen, aber auch über die neuen Schuhe freuten sich alle sehr.

Die 16 Kinder, die hier ein neues Zuhause gefunden haben, wurden meist von den Eltern misshandelt oder einfach im Kinderheim abgegeben. "Post" haben die Heimkinder dieses Mal von den Schülern der Klasse 4 d der Josefschule aus Ahaus und ihrer Klassenlehrerin Rosemarie Schulte bekommen. Seit dem Schulfest im letzten Jahr findet ein reger Austausch statt.

Ebenfalls besuchten die Ahauser Helfer wieder die Tagesstätte der an Aids erkrankten Kinder und Jugendlichen. Für sie hatten die Ahauser überlebenswichtige Medikamente und Aufbaupräparate mitgebracht.

Armenküche gesichert

Dritte Station war das Kinderheim Otniel in einem Vorort von Timisoara. 22 Kinder, die von ihren Eltern aufgrund der großen Armut nicht mehr ernährt werden können, leben hier. Als letzte Station besuchten die Nothelfer zum ersten Mal die Armenküche Mehala der örtlichen orthodoxen Kirchengemeinde. Da auch hier fast kein Geld vorhanden ist, ist die gerade erst eröffnete Armenküche bereits wieder von der Schließung bedroht. Auch konnten die Ahauser helfen, indem sie einen großen Vorrat an Lebensmitteln einkauften und so den Betrieb für die nächsten sechs Monate sicherten.

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