Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung
Anzeige

Israel beeindruckte tief

Ahaus Festgeläute in St. Josef. Das zur völlig ungewohnten Zeit: 43 Israel-Fahrer kommen von ihrer zehntägigen Israel-Reise mit einer Fülle von Eindrücken und Erfahrungen nach Ahaus zurück.

Anzeige

Dafür sorgte der in Ahaus durch den Jugendaustausch bestens bekannte israelische Historiker Dr. Shmulik Lahar (Foto). Der freute sich sehr darüber, dass erstmals viele Eltern den Jugendlichen nach Israel folgten, und begrüßte sie mit einem Glas Wein auf der Sherober Promenade, einem herrlichen Aussichtspunkt in Jerusalem. Zwei Tage lang ging es dann zu Fuß durch die Heilige Stadt, um möglichst viele der jüdischen und christlichen Heiligtümer aufzusuchen: Klagemauer, Grabeskirche, Saal des letzten Abendmahles, Grab des König Davids und die Kirche der Nationen.

Der Besuch in Yad Vashem, der Gedenkstätte für die ermordeten Juden Europas, hinterließ tiefe Eindrücke. Lahar erläutert, auch im Gedenken eigener familiärer Opfer, Hintergründe des Jahrhunderte alten Antisemitismus. Auf Massada, dem letzten Widerstandsort der jüdischen Revolte gegen das römische Imperium, verstand die Ahauser Reisegruppe nur zu gut, dass Israel dafür sorgen wolle, dass sich "Massada" und "Auschwitz" nicht wiederholen können.

In der neuen Jugendherberge von Tel Aviv bekam die Geschichte der vielfältigen Verfolgung der Juden durch Batshevea Dagam ein Gesicht. Die 1926 in Polen geborene Jüdin, kommt als 17-Jährige nach Auschwitz und erlebt dort alle Schrecken, aber auch menschliche Hilfe. Ohne jeden Hass erläutert sie, liest Gedichte aus der Zeit der Verfolgung und wirbt für eine bessere Zukunft für alle Menschen. Nach dem Gesprächsabend blieben alle noch lange zusammen, um das Gehörte zu verarbeiten. Am nächsten Morgen ging es weiter nach Haifa, Akko und Nazareth. In der Kirche am Berg der Seligpreisungen, am Nordrand des Sees Genezareth feierte die Reisegruppe einen eindrucksvollen Wortgottesdienst, bevor es am Tag weiter nach Tel Aviv und nach Jaffa ging. Bei der Abschiedsparty in der Jugendherberge hörte Shmulik Lahar sehr genau auf die Eindrücke der großen Reisegruppe und er hörte den Wunsch heraus, dass nach dem Jugendaustausch 2008 erneut auch eine Erwachsenen-Reise stattfindet. jk

Anzeige
Anzeige