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Modegeschäft erweitert

Mehr Platz für den „Airport“

Ahaus Seit über 30 Jahren gibt es das Modegeschäft „Airport“ in Ahaus. Jetzt stehen für das Ladenlokal in der Fußgängerzone Veränderungen an.

Mehr Platz für den „Airport“

Lennart Borgers, Stefan Borgers, Christoph Demes und Beate Krafeld (v.l.).- Foto: FOTO: Christian Boedding

Seit 1980 gibt es einen Airport in Ahaus. Nein, keinen Flughafen. Gemeint ist das Modegeschäft der Unternehmensgruppe Demes aus Stadtlohn. Das Geschäft ist an der Marktstraße ansässig. Vermieter ist Stefan Borgers aus Ochtrup. Der Geschäftsführende Gesellschafter der Borgers Vermögensverwaltungs-GmbH & Co. KG berichtete am vergangenen Freitag über seine Pläne mit der Innenstadt-Immobilie. Mit dabei: sein Sohn Lennart sowie als Mieter Christoph Demes von der Demes Unternehmensgruppe aus Stadtdlohn sowie dessen leitende Mitarbeiterin Beate Krafeld.

Investitionen

Borgers und Demes wollen jeweils „hohe fünfstellige Summen“ in das Haus investieren. Borgers in den Umbau des Gebäudes, Demes in die Inneneinrichtung. Grund der Renovierung ist die Erweiterung des Ladenlokals um eine direkt angrenzende Fläche. Die unter einem Dach befindlichen zusätzlichen 37 Quadratmeter boten bis vor einiger Zeit einer Lottannahmestelle und Rauchwaren Platz. Nach dem plötzlichen Todesfall des Mieters stand das Geschäft leer.

Eigentümer Stefan Borgers sprach Christoph Demes an und machte ihm den Vorschlag, die leer stehende Fläche ebenfalls zu nutzen. Der Modehaus-Inhaber sagte zu. Schließlich soll das über Jahrzehnte gewachsene Mietverhältnis ruhig weitergehen. „Wenn sich das Geschäft neu präsentiert, muss an der Front etwas passieren“, erklärte Stefan Borgers. Das Mauerwerk des aus den 60er-Jahren stammenden Gebäudes sei beschädigt. „Die Fassade ist arg ramponiert.“

Schaufensterfront

Darum lässt Stefan Borgers die Fassade an der Markstraße komplett abnehmen und neu verklinkern. „Angepasst an die Gestaltungssatzung der Stadt Ahaus.“ Die Markisen werden abgebaut, auch die über dem Eingangsbereich als Wetterschutz dienende „Tonne“ mit dem Firmenschriftzug. Der Name „Airport“ wird künftig als Signet auf der Fassade prangen. Die Hausseite zur Fußgängerzone bekommt im Erdgeschoss eine neue, größere Schaufensterfront mit drei Elementen. Im Obergeschoss lässt Borgers neue Fenster einbauen. Im Ladenlokal selbst wird eine Wand entfernt, künftig stehen insgesamt 240 Quadratmeter Fläche für Damenmode und „young fashion“ zur Verfügung. „Mehr Platz für Mode“, umreißt Christoph Demes das Konzept. Mit der Vergrößerung geht eine Erweiterung des Sortiments einher. Der Unternehmer aus Stadtlohn investiert unter anderem in eine komplett neue Inneneinrichtung, einen neuen Fußboden sowie in LED-Beleuchtung.

Die Arbeiten zur Umgestaltung des Gebäudes beginnen am Dienstag, 2. Januar. Noch bis Samstag, 30. Dezember, läuft im Airport der Räumungsverkauf. Ende Februar sollen die Arbeiten abgeschlossen sein.

Das Ladenlokal bleibt in der Zeit des Umbaus geschlossen. Die fünf Mitarbeiter im Ahauser Airport wechseln intern für diesen Zeitraum an andere Arbeitsplätze in der Unternehmensgruppe.

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