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Unfall in Haaksbergen

Monstertrucks standen nicht in der Genehmigung

AHAUS/HAAKSBERGEN. Auch fast eine Woche nach dem tödlichen Unfall bei einer Monstertruck-Show in Haaksbergen sind die Hintergründe immer noch unklar. Die Gemeinde Haaksbergen wehrt sich jetzt allerdings gegen den Vorwurf, dass der Sicherheitsabstand für die Vorführung viel zu gering gewesen sei.

Laut einer Presseeklärung, die die Gemeinde im Internet veröffentlicht hat, sei nie von einer Stuntshow mit Monstertrucks die Rede gewesen. Bei der Genehmigung sei es viel mehr um eine Auto- und Sportwagenshow gegangen. Für die Monstertruck- und Stuntshows gelten normalerweise strikte Regeln: So dürfen sich zum Beispiel keine Zuschauer in Fahrtrichtung der Boliden aufhalten. Auch müssen mindestens 45 Meter zwischen Rennstrecke und Zuschauertribünen liegen.

Bei der Vorführung war am vergangenen Sonntag ein tonnenschwerer Monstertruck nach einem Sprung über mehrere Schrottautos praktisch ungebremst in eine Zuschauergruppe gefahren. Bei dem Unglück wurden drei Menschen getötet. 31 weitere wurden zum Teil schwer verletzt, 13 liegen immer noch im Krankenhaus. Zum Schicksal der beiden verletzten Ahauser – einem 69-jährigen Mann und seiner 71-jährigen Ehefrau – die bei dem Unglück schwer verletzt wurden, konnte die Polizei am Donnerstag nichts sagen. Lediglich, dass beide schwerverletzt in ein niederländisches Krankenhaus eingeliefert wurden, stehe fest.

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