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Neues Wohnen im Alter

Rat beauftragt Verwaltung mit der Prüfung von alternativen Konzepten

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Einstimmig votierten in der jüngsten Ratssitzung alle sechs Fraktionen für einen Antrag der CDU-Fraktion. Die Verwaltung soll nun «Wohnkonzepte für ältere Menschen» entwickeln und die Umsetzungsmöglichkeiten zum Beispiel eines «Mehrgenerationenhauses» prüfen. «Uns geht es vor allem auch um die städteplanerischen Aspekte. Wir müssen jetzt klären, wie Flächen in zentralen Lagen für diesen Zweck gesichert werden können», erklärte der CDU-Fraktionsvorsitzende Thomas Vortkamp im Rat. Die Fraktionsvorsitzenden der SPD und der Grünen, Andreas Dönnebrink und Dietmar Eisele, wiesen darauf hin, dass es Klärungsbedarf gebe, ob überhaupt und - wenn ja - welche alternativen Wohnformen die Ahauser wünschten. Eben dies, so betonte Franz-Josef Weuthen (CDU), soll die Verwaltung jetzt prüfen. Dönnebrink hob außerdem hervor, dass die SPD «wesentlich früher als die CDU» die Herausforderungen des demographischen Wandels erkannt habe. Eisele kritisierte außerdem, dass eine interfraktionelle Arbeitsgruppe zu diesem Thema seit zwei Jahren überfällig sei. In 20 Jahren, so prognostizieren Experten, werden in Ahaus fast 9000 über 65-Jährige leben - mehr als drei Mal soviel wie 1975. «Auch wenn es derzeit noch Leerstände in Seniorenwohnungen gibt - das Problem des Wohnraums für Senioren wird geballt auf uns zukommen. Wenn wir erst in 20 Jahren handeln, dann ist es deutlich zu spät», erklärte Sozialdezernent Hermann Kühlkamp. Dass die Zeit drängt, das unterstrichen auch Dönnebrink und der UWG-Fraktionsvorsitzende Dieter Homann. Dönnebrink: «Wir müssen jetzt in der Bevölkerung das Interesse an diesen Fragen wecken.» gro

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