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Nur ein Drittel zur Deponie

Wüllen/Gescher Rund 30 Landfrauen aus Wüllen machten am Donnerstag im Rahmen ihrer jährlichen zweitägigen Radtour Station bei der Entsorgungsgesellschaft Westmünsterland (EGW) in Gescher-Estern und informierten sich aus erster Hand über die Abfallbehandlung im Kreis Borken.

Geschäftsführer Thomas Holzschneider begrüßte die Gruppe im Verwaltungs- und Informationszentrum der EGW und erläuterte ausführlich Aufgaben und Organsiation der EGW. Besonders veranschaulichte er den Gästen aus Wüllen auch Aufbau und Funktionsweise der Mechanisch-Biologischen Abfallbehandlungsanlage (MBA), in der der Hausmüll aus dem gesamten Kreis Borken behandelt wird. "Lediglich ein Drittel der Abfallmenge muss danach noch deponiert werden", so Thomas Holzschneider. Neben der Verwertung und Beseitigung von Abfällen gehört aber nach wie vor auch die Abfallberatung und Aufklärung mit dem Ziel der Abfallvermeidung zu den wichtigen Aufgaben der EGW. Beim anschließenden Rundgang über das Betriebsgelände konnten die Gäste aus Wüllen dann einen genauen Einblick in die Anlagentechnik nehmen. Besonders interessierten sie sich dabei für die Nutzung regenerativer Energien durch Klärschlammvergärung, Windkraft- und Photovoltaikanlagen, die den Energiebedarf der EGW vollständig decken. Aber auch der im Kompostwerk hergestellte Qualitätskompost, der größtenteils auch in der Landwirtschaft Verwendung findet, traf auf reges Interesse bei den Landfrauen.

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