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"Reform hat Krankenhäuser überbürokratisiert"

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Ahaus Was hat sich in den Krankenhäusern nach Inkrafttreten der Gesundheitsreform seit dem ersten April 2007 verändert? Daniel Bahr, gesundheitspolitischer Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion, wollte es wissen. Im Rahmen seiner Münsterlandtour besuchte er deshalb zusammen mit Kreis- und Ortsvertretern das Ahauser Krankenhaus, um vor Ort Erfahrungen zu sammeln.

"Nach außen sind Änderungen kaum wahrgenommen worden, nach innen macht uns die Überbürokratisierung jedoch schwer zu schaffen", so Geschäftsführer Hermann Nientiedt. Die Umsetzung des kostenintensiven Arbeitszeitgesetzes sei derzeit schwierig, da junge Ärzte fehlten.

Nordrhein-Westfalen werde von ausländischen Ärzten oftmals schon nach einem Jahr wieder verlassen, da sie dort schwierigen Prüfungsverfahren ausgesetzt seien, die es so in anderen Bundesländern nicht gäbe, ergänzte der ärztliche Direktor des Krankenhauses Dr. Wieland Böckmann.

Wünschenswerte Veränderungen in der Pflege und deren Ausbildung brachte Pflegedirektorin Monika Schneidenbach zum Ausdruck. Radiologe Dr. Georg Christ stellte als stellvertretender ärztlicher Direktor die gelungene Kooperation der Krankenhausradiologie mit der niedergelassenen Radiologiepraxis vor.

Positiv beeindruckt war der FDP-Politiker Bahr von der Erweiterung des originären Krankenhauses zu einem Zentrum für Gesundheit mit der Ansiedlung von verschiedenen Facharztpraxen, dem Gesundheitszentrum, der Senioreneinrichtung für Kurz- und Langzeitpflege, der Pflegeüberleitung, dem Familienzentrum sowie weiteren patientenbegleitenden Diens- ten. MPB

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