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Carl-Verheyen-Konzert

Saitengewitter bringt Kulturcafé zum Wackeln

AHAUS Ein Kreis hat sich geschlossen: Vor rund 20 Jahren bereits begeisterte Carl Verheyen an gleicher Stelle - damals noch im alten Logo - am Ahauser Bahnhof. Und er hat nichts verlernt. Im Gegenteil: Seit Donnerstagabend gibt es endlich die Gewissheit, dass sich mit der E-Gitarre ein Dudelsack imitieren lässt.

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Bettina Schelker setzte zu Beginn den ersten Glanzpunkt.

Carl Verheyen und Bassist Dave Marotta holten alles, was die Gitarrensaiten hergaben, aus ihnen heraus.

Carl Verheyen jedenfalls kann das. Das und noch viel mehr. Eigentlich alles, was sich mit Gitarrensaiten anstellen lässt. Das Motto "Blues trifft auf Rock" umschreibt nur ansatzweise das mitreißende Stilgemisch, das Verheyen derart gekonnt durch die Lautsprecher brachte, dass vollends klar wurde, warum er von führenden Fachmagazinen immer wieder unter die Top-Ten der weltweit besten Gitarristen gewählt wird.

Fulminant unterstützt wurde der Meister von Dave Marotta am Bass, dessen treibendes Spiel dichte Klangteppiche unterlegte, und der in seinen Soli Erinnerungen an Größen wie Jaco Pastorius und Stanley Clarke wach werden ließ.

Mit Händen und Füßen

John Mader an den Drums überraschte mit einem bejubelten Solo, bei dem er seine Schießbude allein mit Händen und Füßen - also ohne Sticks - bediente. Aber auch mit "Besteck" wusste er zu bestechen.

Eine Hommage an die alten Supertramp-Zeiten Verheyens gab es ebenfalls mit einer rockigen Version von "Bloody well right". Eine solide Grundlage für mehr hatte zuvor bereits die Schweizerin Bettina Schelker mit ihren gefühlvollen Balladen und der Akustik-Gitarre gelegt. Sie stand auch im Hauptteil noch einmal mit auf der Bühne und wurde frenetisch gefeiert.

Mehr Fans erwünscht

Ein hochklassiger Konzertabend, der - wie so oft in Ahaus - mehr Fans verdient gehabt hätte. Fortgesetzt wird die Konzertreihe "Ossendorf Blues meets Rock" im Logo am Freitag, 9. Oktober, ab 20 Uhr mit dem Auftritt von David Knopfler (Ex-Dire Straits).

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Bettina Schelker setzte zu Beginn den ersten Glanzpunkt.

Carl Verheyen und Bassist Dave Marotta holten alles, was die Gitarrensaiten hergaben, aus ihnen heraus.

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