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Schwitzen für die Schule

Ahaus Afrika macht Spaß. Das war gestern auch eine Botschaft, die über 1000 Anne-Frank-Realschüler im Laufschritt durch die Stadt trugen. Und mit hochroten Köpfen und außer Atem sandten sie eine weitere Botschaft in die Welt hinaus: "Wir wollen etwas für Afrika tun."

"Das ist schon ein beeindruckendes Bild", freute sich der Erste Beigeordnete Hans-Georg Althoff, als er im Schlossgarten das Startsignal für die einheitlich mit blauen T-Shirts gekleideten Schülerinnen und Schüler gab. "Wir laufen für Afrika" prangt es in großen Buchstaben auf ihrer Brust. In den vergangenen Wochen hatten die Schüler Sponsoren gesucht, die für jede der 1,3 Kilometer langen Runde einen bestimmten Betrag spenden. Die "erlaufenen" Spenden fließen in ein Schulprojekt in Metarica in im südostafrikanischen Mosambik. Dort erhalten 200 Schüler eine Schulausbildung. "Dabei handelt es sich um Jugendliche und junge Erwachsene, die fast alle in extremer Armut leben und dennoch von weit her kommen, einschließlich der Mütter mit kleinen Kindern", erklärte gestern Renate Bosch als Vertreterin der Bernhard-Bosch-Stiftung, die das Projekt seit einem Jahr unterstützt.

Rudolf Homann, Leiter der Anne-Frank-Realschule, hegte gestern den Wunsch, dass der Spendenlauf dazu beitragen möge, dass Afrika nicht mehr nur als der vergessene und dunkle Kontinent wahrgenommen werde. "Afrika ist bunt", rief Homann den Schülern zu. Lehrerin und Mitorganisatorin Elisabeth Reinermann sieht in dem Spendenlauf und der langfristigen Begleitung des Schulbauprojekts einen guten Weg, den Kindern und Jugendlichen Afrika näher zu bringen. "Das Wissen über Afrika ist bei vielen Schülern noch dürftig. Wenn aber Menschen direkt aus Afrika berichten - so wie es Schwester Conceicau im Vorfeld des Spendenlaufes getan hat - dann erreichen wir auch die Schüler. Der Lauf heute war nicht das Ende, sondern erst der richtige Anfang des Schul- projekts." gro

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