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Freiwillige in Ahaus gesucht

Sternsinger im Raum Ahaus suchen Verstärkung

OTTENSTEIN Freiwillige Mädchen und Jungen sind für die Sternsinger-Aktion gar nicht mehr so einfach zu finden. Nicht nur die Pfarrei St. Mariä Himmelfahrt sucht noch nach Segensbringern.

Sternsinger im Raum Ahaus suchen Verstärkung

Bald werden die Sternsinger, wie hier in Ottenstein, wieder unterwegs sein und den Segen bringen – wenn sich noch genügend von ihnen für diese Aktion finden. Foto: Archiv

Noch haben die meisten Kinder wahrscheinlich eher Weihnachten und Silvester im Kopf. Doch nur wenige Tage nach Neujahr wird am 6. Januar Heilige Drei Könige begangen. Bereits zum 60. Mal wird um diesen Tag das Dreikönigssingen stattfinden. Unter dem Motto „Segen bringen, Segen sein. Gemeinsam gegen Kinderarbeit – in Indien und weltweit!“ werden bundesweit Häuser besucht und Geld für Aktionen gegen Kinderarbeit gesammelt – wenn sich noch genug Freiwillige dafür finden.

Um den Segen zu verteilen, werden auch in den Pfarrgemeinden in Ahaus händeringend Sternsinger gesucht. Über schwindende Teilnehmerzahlen klagen sowohl die Gemeinden im Stadtgebiet von Ahaus als auch die in Alstätte-Ottenstein und Wüllen-Wessum. Als Grund dafür äußern die Pfarreien unterschiedliche Überlegungen.

So heißt es zum Beispiel aus dem Pfarrbüro in Wüllen, dass die Kinder oft immer länger in der Schule bleiben müssen und so weniger Zeit und Lust hätten, um an einem eventuell kalten und regnerischen Tag durch die Gemeinde zu ziehen. Pfarrer Johannes Volmer aus der Ottenstein sieht die Situation in seiner Gemeinde indes nicht besonders dramatisch. In einer kleinen Gemeinde wie Ottenstein könne man die Kinder „mit Überzeugungskraft“ noch für die Aktion Dreikönigssingen gewinnen, sagte er. „In den Städten ist das schwieriger“, fügte Volmer hinzu.

Nicht jedes Haus besucht

Und tatsächlich: Im Stadtgebiet Ahaus, dem Einzugsgebiet der Pfarrei St. Mariä Himmelfahrt, konnte in den letzten Jahren nicht jedes Haus besucht werden. Dirk Müller ist Pastoralreferent der Gemeinde und leitet die Sternsingerplanung seit nunmehr drei Jahren. Zurzeit besucht er Ahauser Schulen, um Werbung für die Aktion zu machen. „Es ist in der Tat schwer, Kinder zu finden“, gesteht er ein. Neben dem Zeitpunkt – die Aktion findet während der Winterferien statt – vermutet er außerdem die schwindende christliche Verbundenheit der Eltern als Grund für das geringere Interesse. „Die Eltern motivieren die Kinder ja auch“, meint Dirk Müller.

Wer Kinder hat, die sich als Sternsinger engagieren wollen und in Ahaus wohnen, kann Dirk Müller kontaktieren, Tel. (0171) 7497914, per E-Mail: mueller-d@bistum-muenster.de

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