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KFD St. Josef

Theatergruppe „Maria und Josef“ in Topform

AHAUS. Fest verschnürte Gemüsesuppe, klerikale Sprachfehler und Savannenfeeling: Der Theatertag des Ensembles „Maria und Josef“ der KFD St. Josef hat für ordentliche Lachsalven gesorgt.

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Allerhand skurrile Sketche amüsierten das Publikum.

Zum Abschluss wurde auch noch ein Stück Afrika lebendig

Dabei war die diesjährige Theateraufführung bis vor kurzem noch in Frage gestellt worden: Wegen der Schließung der Ahauser Stadthalle war das muntere Theaterteam vorübergehend heimatlos geworden. Dann tat sich den Frauen jedoch die Möglichkeit auf, ihr Spiel auf die Bühnenbretter des Alexander-Hegius-Gymnasiums zu verlegen. Über 100 Gäste fanden zu den zwei Vorstellungen den Weg ins AHG. Darunter auch Theatergruppen aus Stadtlohn, Ochtrup, Laer, Graes, Epe und Vreden. Die Besucherinnen holten sich Anregungen für ihre eigenen Programme. Zunächst begrüßte KFD-Teamsprecherin Cornelia Peters das Publikum. „Seit Wochen üben die Frauen. Gestern waren sie noch hier und haben von mittags bis in die Nacht geprobt“, erklärte Peters. Mit ganz viel Herzblut und Engagement gingen die Damen auch an die Aufführung vor Publikum heran. Mal auf Hochdeutsch, mal auf Platt, aber immer witzig und pointiert. So nahmen sie das Zusammenleben von Mann und Frau aufs Korn – und wie die gewiefte „Ilonka“ daraus Profit schlägt. „Von vornherein“ und „von hinten herum“ kümmerten sie sich um grammatikalische Unarten der Geistlichkeit. Für Begeisterungsstürme sorgte der Sketch „Gebundene Gemüsesuppe“. In der Episode schlägt sich ein Hausmädchen mit den Tücken der Eintopfzubereitung herum – und die Zuschauer kriegten sich nicht mehr ein. Auch die Musik kam nicht zu kurz: Zu Beginn grüßte der Theaterchor mit dem Titel „Theaterfest“. Zum Finale ließen die KFD-Frauen ein Stückchen Afrika in der Aula des AHG erstehen. Mit Unterstützung von Musiker Norbert Mombo brachte das Ensemble, als afrikanische Kriegerinnen verkleidet, Savannenfeeling auf die Bühne. Am Ende stand begeisterter Applaus der Zuschauer für die humorvolle Ausnahmeleistung der KFD-lerinnen. Und für die Hoffnung, bald mehr von „Maria und Josef“ zu sehen.

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Allerhand skurrile Sketche amüsierten das Publikum.

Zum Abschluss wurde auch noch ein Stück Afrika lebendig

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