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Trödelverkauf soll Umer helfen

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Wüllen Die Frauen der ehemaligen Altherrenfußballer des TuS Wüllen wollen am morgigen Sonntag mit einem Trödelmarktstand auf dem Parkplatz bei Lidl Spendengelder zu Gunsten des eritreischen Jungen Umers erzielen. 2002 verlor der damals elfjährige Umer durch die Explosion einer Mine sein Augenlicht und beide Hände. Von Mai bis November 2003 wurde Umer in den Krankenhäusern Ahaus und Vreden behandelt. Dann wohnte er noch drei Monate bei der Familie Menke, bis zu seiner Abreise am 28. Januar 2004 (Münsterland Zeitung berichtete). Mit Hilfe der Kolpingsfamilie und privaten Spendern konnte er schon einige Male unterstützt werden. Doch mit seiner schweren Behinderung hat er in dem Teil Eritreas, wo er mit seinen Eltern ein Nomadenleben führt, keine Zukunft. Familie Menke versucht nun in der Hauptstadt Asmara einen Platz in einem Heim für körperlich behinderte Menschen zu finden. Eine Blindenschule kann ihn nicht aufnehmen, da er durch den Verlust beider Hände die Blindenschrift nicht erlernen kann.

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