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Türöffner zu mehr Leben im Alter

Ahaus Sie öffnen Türen: nach draußen in die Natur, zur Arztpraxis, ins Café, zu alten Erinnerungen und neuen Erfahrungen - manchmal sogar mitten ins Herz. Ehrenamtliche Seniorenbegleiter gehen ein kleines Stück weit mit durchs Leben von alten, oft an Demenz erkrankten Menschen - mit Unterstützung der Europäischen Senioren-Akademie (ESA).

Christa Harking ist eine von ihnen. Die voll berufstätige Familienpflegerin hat nach Feierabend bereits fünf Senioren begleitet - manchmal bis zum Tod. Die Zeit, die sie mit den in der Regel altersverwirrten, aber in jedem Fall lebenserfahrenen Männern und Frauen teilt, möchte sie nicht missen: "Jeder gibt einem `was und bereichert so das eigene Leben."

Klemens Telaar Sandra Hunschede (Foto) wird`s gerne hören. Die Europäischen Seniorenakademie, die er leitet, fördert dieses bürgerschaftliche Engagement mit gezielten Qualifizierungsangeboten. Ob Informationen über körperliche und physische Veränderungen im Alter im Allgemeinen und über Demenz im Besonderen oder praktische Tipps im Umgang mit hilfsbedürftigen Menschen: In zwei von Sozialpädagogin (Foto) regelmäßig angebotenen Kursen vermittelt die Seniorenakademie Interessenten theoretische und praktische Kenntnisse.

"Die Gruppe der Teilnehmer wird immer gemischter", beschreibt Hunschede: Manche suchten eine neue Aufgabe, andere wollten sich mit dem eigenen Älterwerden auseinander setzen.

Die meisten bleiben dabei, wie die fast siebenjährige Erfahrung der ESA zeigt. Die Seniorenbegleiter mit Zertifikat besuchen - auch durch Vermittlung von Kooperationspartnern der ESA - Senioren zuhause und betreuen sie. "Pflege findet aber nicht statt", so Telaar.

"Wir gestalten die Nachmittage nach den individuellen Bedürfnissen", erzählt Christa Harking. Und die pflegenden Angehörigen, die sonst 24 Stunden im Dienst sind, "können mal Luft holen." sy-

Infos unter Tel. 42 09 70

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