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Pressekonferenz der Sparkasse Westmünsterland

Überweisung bald in Echtzeit

AHAUS/KREIS Mehr als 50 Prozent der Zahlungsvorgänge bei der Sparkasse Westmünsterland werden inzwischen online erledigt. Trotzdem: „Die Filiale erlebt einen neuen Frühling“, meint der Vorstand.

Überweisung bald in Echtzeit

Der Vorstand der Sparkasse Westmünsterland blickt auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr. Foto: Bernd Schlusemann

Innerhalb von zehn Sekunden sollen Überweisungen von Sparkassenkunden ab Sommer 2018 beim Empfänger auf dem Konto sein – egal, bei welcher Bank der Kunde sein Konto hat. Das Ziel der „Echtzeitüberweisung“ hat sich die Sparkasse Westmünsterland gesetzt, berichtete am Freitag Sparkassenvorstand Norbert Hypki bei der Jahrespressekonferenz der Sparkasse Westmünsterland.

Die eröffnete Vorstandsvorsitzender Heinrich-Georg Krumme in der Sparkassenhauptstelle in Borken. Mit ihrem Kundengeschäftsvolumen von 13,4 Milliarden Euro und einem Eigenkapital von 770.000 Millionen Euro bezeichnete er die Sparkasse Westmünsterland nicht nur als kerngesund. Die erste Zahl unterstreiche auch die Rolle der Sparkasse „als Hausbank des Westmünsterlandes.“

Über eine Milliarde neue Kredite

Das untermauerte Vorstandsmitglied Jürgen Büngeler mit Zahlen: „Über eine Milliarde Euro an neuen Krediten haben wir insgesamt zugesagt, vor allem im Mittelstand für Investitionen und bei Privatkunden für den Wohnungsbau.“ Und: „Die Konjunktur läuft gut und wird zunehmend von Investitionen getragen.“ Für das laufende Jahr erwartet Büngeler eine ähnliche Entwicklung.

15 Millionen Besucher hatte die Sparkasse im vergangenen Jahr in ihrer „Internet-Filiale“. Die zunehmende Digitalisierung und Automatisierung nährt natürlich bei vielen Kunden des Kreditinstitutes die Sorge, dass die kleine Filiale auf dem Dorf irgendwann geschlossen wird. Diese Sorge ist unbegründet, sind sich die Vorstände der Sparkasse einig. „Die Filiale erlebt einen zweiten Frühling“, betonte Norbert Hypki sogar.

Beratungscenter in Heek


„In der Fläche vertreten zu sein, gehört zum genetischen Code der Sparkasse“, ergänzte das Vorstandsmitglied. Neben Lüdinghausen werde zum Beispiel gerade ein neues Beratungscenter in Heek gebaut. Am 6. Mai will die Sparkasse ihren neuen Standort im Bereich des Kreisverkehrs B70/Nienborger Straße/Bahnhofstraße eröffnen – die Standorte Heek und Nienborg werden dann vereint.

Dadurch könne die Beratungsqualität vor Ort verbessert werden, meinte Hypki, gleichzeitig darauf hinweisend, dass während der Service-Zeiten weiterhin Personal in Nienborg vertreten sein wird. Der neue Standort entsteht im Bereich eines Einkaufszentrums. Vorstandsvorsitzender Heinrich-Georg Krumme verspricht sich davon eine bessere Frequentierung der Filiale als an dem alten, „abseits gelegenen“ Standort. Für Heek und Nienborg spricht der Vorstand von einer „Optimierung.“

Für alle Standortentscheidungen der Bank gebe es keinen Masterplan. „Wir gehen einen sensiblen und handverlesenen Weg“, erklärte der Vorstandsvorsitzende. Und: Die Schließung von Filialen sei derzeit nicht geplant.

Digitale Prozesse


Aber: „Der Kunde will mehr denn je digitale Prozesse“, erklärte Heinrich-Georg Krumme. Mehr als 50 Prozent der Zahlungsvorgänge würden inzwischen online erledigt. Das bedeute auch für Mitarbeiter, die bisher am Schalter eine Überweisung entgegengenommen haben, Umstrukturierungen in der Arbeitsorganisation und neue Aufgaben.

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