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Vierbeinige Therapeuten vor der Abschlussprüfung

Ahaus Auch Therapeuten auf vier Pfoten fallen nicht vom Himmel, sondern müssen erst zur Schule gehen - zur Hundeschule: Seit drei Jahren bildet das Team von Wensings Hundezentrum gemeinsam mit Dr. Cathleen Wenz Hunde zum Therapiebegleithund aus. Nach siebenmonatigem Lehrgang stehen heute zwölf Hunde vor ihrer praktischen Abschlussprüfung, nachdem sie die theoretische bereits absolviert haben.

Die so geschulten Tiere unterstützen die soziale Arbeit. Durch ihre besondere Art der Kommunikation mit Menschen eröffnen sie häufig neue Therapiemöglichkeiten. Bevor Hunde aber in der Praxis eingesetzt werden können, müssen sie zusammen mit ihren Herrchen oder Frauchen eine Ausbildung absolvieren. Sie dauert rund sieben Monate und umfasst etwa 80 Übungsstunden (je zur Hälfte in der Theorie und in der Praxis). Dabei lernen die Hunde unter anderem, neben einem Gefährt zu gehen, bei Geräuschen ruhig zu bleiben, auf ungestüme Berührungen gelassen zu reagieren, auf Zeichen Befehle auszuführen, kleine Tricks vorzuführen und mehr. Ein weiterer wichtiger Punkt ist der Besuch einer Kita.

Damit möglichst viele soziale Einrichtungen, aber auch Krankenhäuser oder Therapeuten die Möglichkeit haben einen ausgebildeten Hund zum Einsatz zu bringen, werden zur Zeit zwölf weitere Hunde mit ihren Besitzern auf den Einsatz vorbereitet.

Der theoretische Teil befasst sich mit Krankheitsbildern beim Menschen - insbesondere unter der Fragestellung, ob Hunde eingesetzt werden können. Außerdem geht es um die Vermittlung von praktischem Wissen - etwa über Hygienemittel.

Die praktische Prüfung ab 14 Uhr, auf dem Gelände von Wensings Hundezentrum statt. Interessenten sind willkommen.

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