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Wenn der Nacken schmerzt

Ahau s 85 Teilnehmer drängten sich am Dienstag ins Café Mauritz des Krankenhauses, um sich im Rahmen der sportmedizinischen Fortbildung mit der Halswirbelsäule und den Trainingseffekten im Breitensport zu befassen.

"Wie man sich bettet, so liegt man", schlug Jacques Jansen (Foto l.), stellvertretender leitender Physiotherapeut, den Bogen zum passenden Kissen, das für einen guten Schlaf und vor allem eine Entlastung der Halswirbelsäule sorgen soll.

"Es gibt kein Allheil-Kissen, dass jedes Nackenproblem beseitigen kann", erklärte Jansen. Je nachdem wie die Halswirbelsäule individuell gebaut ist und wie körperliche Belastungen sich auf diese auswirken, kann durch Tests festgestellt werden, welche Kissen am besten den Kopf und Nacken unterstützen. Fehlhaltungen an Kopf und Schulter können typische Beschwerden verursachen wie Einschlafgefühle in den Armen, Kraftverlust und Schmerzen in den Schultern. Wenn ein gutes Kopfkissen, das auch zum Probeschlafen von einem Sanitätshaus ausgeliehen wird, nicht die Beschwerden lindert, können diese physiotherapeutisch beseitigt werden.

"Im Breitensport geht es nicht um schneller, besser oder weiter, sondern um den gesundheitlichen Aspekt und den Spaß am Sport", so Dr. Bernhard Stratmann (r.), leitender Unfallchirurg im zweiten Teil des Infoabends "Krankenhausvisite". Durch Breitensport werden Faktoren vermieden, die eine Verschlechterung der Gesundheit bewirken können, und der Organismus gegenüber negativen Einflüssen gestärkt.

Auf den ersten Blick steht vor allem die Kompensation des Bewegungsmangels im Vordergrund. Stratmann stellte anhand verschiedener Erkrankungen, insbesondere der Knochen und Muskeln, die positive Wirkung von Breitensport vor. Wolfgang Reinert, Vizepräsident des Kreissportbundes Borken, hatte zu Beginn der Veranstaltung in das Thema ein- geführt. MPB

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