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Zeit zum Zuhören

Ahaus Die Gemeinde St. Mariä Himmelfahrt will ein kirchliches Sozialbüro gründen. Dort sollen Menschen nicht nur zwischen Tür und Angel ihr Anliegen vorbringen können, sondern Ansprechpartner finden, die Zeit zum Zuhören haben.

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"Seit längerem ist in der Gemeinde St. Mariä Himmelfahrt in Ahaus zu beobachten, dass zunehmend mehr Menschen im Pfarrbüro und im Pfarrhaus bei finanziellen und anderen Notlagen um Hilfe und Unterstützung bitten", erklärt Pfarrer Jürgen Quante den Hintergrund der neuen Initiative des Caritasausschusses der Gemeinde. Um Menschen in Not eine angemessene Anlaufstelle zu bieten und ihnen schnell und unbürokratisch helfen zu können, habe sich der Ausschuss entschlossen, das Sozialbüro zu gründen.

Ehrenamtlicher Dienst

Dadurch werde es zugleich möglich, nicht nur in der akuten Notlage zu helfen, sondern auch weitergehende Hilfe zu leisten, zum Beispiel durch die Weitervermittlung an Beratungsdienste und andere soziale Dienste. Damit dies gewährleistet ist, sollen die Ehrenamtlichen, die in diesem Sozialbüro ihren Dienst tun, entsprechend geschult werden.

Start Anfang 2008

In dieser Schulung können sie ebenso Grundlagen der Gesprächsführung erlernen wie auch Informationen über Beratungsstellen und Behörden vor Ort sowie über die aktuelle Sozialgesetzgebung erhalten. Darüber hinaus werden die Ehrenamtlichen von den Seelsorgern der Gemeinde begleitet und unterstützt. Spätestens mit Beginn des nächsten Jahres soll das Sozialbüro an zwei oder drei Tagen in der Woche, an der Marienstraße 3 in ehemaligen Pastoralreferentenbüro in der Kaplanei, für einige Stunden geöffnet sein und als Anlauf-stelle für Menschen in Not dienen.

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