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86-Jähriger aus Castrop-Rauxel war zwei Tage vermisst

Ernst Rux ist wieder da

Seit Samstagmittag galt Ernst Rux als vermisst. Der 86-Jährige ist vielen Castrop-Rauxelern durch seine zahlreichen Funktionen bei der SG Castrop bekannt. Jetzt ist er wieder da. Ausschlaggebend war ein Zeugenhinweis.

Castrop-Rauxel

17.06.2018
86-Jähriger aus Castrop-Rauxel war zwei Tage vermisst

Ernst Rux wurde seit Samstag vermisst. © Angelika Thiele

Ernst Rux, bekannt vor allem durch seine Funktionen bei der SG Castrop, war zweieinhalb Tage vermisst. Ein Zeuge hatte angegeben, den Senior am Samstag gegen 10 Uhr auf dem Verbindungsweg vom Evangelischen Krankenhaus zum Wildgehege Grutholz getroffen und auch mit ihm gesprochen zu haben. Die beiden kannten sich.

Danach verlor sich die Spur von Ernst Rux. Die Polizei setzte aber am Montag einen Hubschrauber mit Wärmebildkameras ein und fand den 86-Jährigen nach kurzer Zeit in dem unwegsamen Gelände im Bereich der A42/B235 - ein paar hundert Meter von dem Treffpunkt entfernt.

Zur Untersuchung ins Krankenhaus

„Der Hubschrauber konnte in der Nähe landen und der Co-Pilot hat dann Kontakt aufgenommen“, erklärt Polizeisprecherin Ramona Hörst. Rux habe in einer Senke gelegen und sei ansprechbar gewesen. Weil das Gelände sehr unwegsam war, wurde er per Hubschrauber zum Krankenwagen geflogen und dann zur Untersuchung in ein Krankenhaus gebracht.

Die Polizei hatte in den vergangenen Tagen nach Angaben von Ramona Hörst in dem Bereich zwar schon zu Fuß gesucht, das Gelände sei aber wirklich sehr unwegsam und somit war die Suche zunächst nicht erfolgreich.

Bangend vor dem Telefon gesessen

Die Familie von Ernst Rux ist erleichtert. Tochter Silke Kästle hatte auch per Aufruf in den sozialen Netzwerken nach ihrem Vater gesucht und bangend vor dem Telefon gesessen. Am Montag sind dann tatsächlich bei der Polizei mehrere Hinweise eingegangen. „Vermisstenmeldungen werden in den sozialen Netzwerken sehr viel geteilt“, so Ramona Hörst. Die Polizei nutze dieses Instrument mittlerweile sehr gerne.

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