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Absage an den Bunker

CASTROP-RAUXEL Eine klare Absage an den Bunker als dauerhaften Ausstellungsort für die Heimatkundliche Sammlung erteilten Kulturdezernent Michael Eckhardt, Ulrich Klimmek, Bereichsleiter Kultur, Weiterbildung und Qualifizierung, sowie Stadtarchivar Johannes Materna am Dienstagnachmittag.

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Absage an den Bunker

Der Bunker soll nicht zur neuen Heimat für die Heimatkundliche Sammlung werden.

"In Archivarskreisen sind Bunker als Ausstellungsorte äußerst bedenklich. Nur mit hohem Aufwand lässt sich das Klima so hinkriegen, dass man dort ausstellen kann", erklärte Johannes Materna bei einem Pressegespräch, das die Stadtverwaltung im Zuge der Gründung des neuen Vereins "Heimat und Kultur Castrop-Rauxel" und der entfachten Debatte um die Heimatkundliche Sammlung anberaumt hat.

"Provinzieller Beliebigkeitscharakter"

Wie berichtet, wird die im ehemaligen Bauhof an der Herner Straße untergebrachte Sammlung, zurzeit von Historiker Thomas Jasper inventarisiert. Im Frühjahr sollen die elektronisch gestützten Arbeiten abgeschlossen sein. "Das ein oder andere interessante oder wertvolle Stück ist schon darunter. Eine ganze Menge der Sachen haben aber provinziellen Beliebigkeitscharakter. Die Frage ist, ob es Sinn macht, solche Dinge auszustellen", hinterfragt Kulturdezernent Michael Eckhardt.

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