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Ärzte arbeiten mit Krankenhaus eng zusammen

CASTROP-RAUXEL Zum Wohle des Patienten arbeiten das St. Rochus Hospital und die niedergelassenen Ärzte in Castrop-Rauxel ab sofort eng zusammen und tauschen behandlungsrelevante Informationen schnellstmöglich aus. Der Behandlungsverlauf soll so verbessert, die Verweildauer im Krankenhaus verkürzt und die Nachsorge optimiert werden.

Ärzte arbeiten mit Krankenhaus eng zusammen

Das Rochus-Hospital

Einen entsprechenden Kooperationsvertrag, wie er im Rochus-Hospital unterzeichnet wurde, möchte das Ärztenetz Castrop-Rauxel, dem rund 60 niedergelassene Ärzte angehören, demnächst auch mit dem Evangelischen Krankenhaus abschließen.

Gemeinsam meistern

"Wir warten nicht, bis irgendwann eine brauchbare, elektronische Gesundheitskarte kommt, sondern fangen schon mal mit dem Fax an", erklärt Ärztenetz-Vorsitzender Frank Westerhaus, ein niedergelassener Kinderarzt in Castrop, ganz pragmatisch. Thomas Tiemann, Verwaltungsdirektor des Rochus-Krankenhauses, ergänzt, dass es auch in der Vergangenheit mit einzelnen Ärzten schon Kooperationen gegeben habe, jetzt habe man aber Spielregeln auf breiter Basis und für beide Seiten. "Nur gemeinsam wird man", darin sind sich alle Beteiligten einig, "die zukünftigen Anforderungen im Gesundheitssystem unter der Nebenbedingung der immer knapper werdenden finanziellen Ressourcen erfüllen können."

Vertrauen gewachsen

"Wir haben als Ärzte auch einen gemeinsamen Auftrag", betont Dr. Michael Glaßmeier, Chefarzt der Gynäkologie, dass die neue Kommunikationsstruktur vor allem den Patienten zugute kommen soll. Das Vertrauen der Ärzte untereinander sei deutlich gewachsen, seit man vor gut einem Jahr über einige Irritationen miteinander ins Gespräch gekommen sei.  

 

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